
Shakira: Sängerin wehrt sich gegen gefälschte Wahlkampfbilder in Kolumbien
Bildmontage auf Social Media Shakira wehrt sich gegen gefälschte Wahlkampfbilder Im kolumbianischen Wahlkampf waren Bilder aufgetaucht, die den Kandidaten Iván Cepeda mit Shakira zeigen. Die Sängerin nennt die Kampagne...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bildmontage auf Social Media Shakira wehrt sich gegen gefälschte Wahlkampfbilder Im kolumbianischen Wahlkampf waren Bilder aufgetaucht, die den Kandidaten Iván Cepeda mit Shakira zeigen. Die Sängerin nennt die Kampagne einen Fake und wünscht dem Land eine friedliche Wahl. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Sängerin Shakira: Wünscht sich, »dass diese Wahlen transparent und in einem friedlichen Umfeld ablaufen« Foto: Buda Mendes / Getty Images Politikerinnen und Politiker setzen im Wahlkampf gern auf prominente Unterstützung. Mal zeigen sie sich bei Veranstaltungen oder online mit Prominenten (Heidi Reichinnek lud Rapperin Ikkimel in ihren Podcast ein; Sahra Wagenknecht den Rapper Finch ).
Die Einzelheiten
In anderen Fällen kommt die Hilfe ungefragt (Charli xcx für Kamala Harris). Und manchmal wird der Promi-Support schlicht herbeifantasiert – so geschehen in Kolumbien. Dort kursieren im Präsidentschaftswahlkampf auf Social Media Bildmontagen, die Shakira, 49, an der Seite des linken Kandidaten Iván Cepeda und seiner Vizekandidatin Aida Quilcué zeigen.
Nun hat sich die Sängerin gegen die politische Vereinnahmung gewehrt: »Die Bilder, die im Umlauf sind und mich als Unterstützerin von Präsidentschaftskandidaten zeigen, sind gefälscht«, teilte sie dem Magazin »Billboard« mit. Sie habe niemandem erlaubt, ihre Bilder für Wahlwerbung zu nutzen. Verbreitet haben die Kampagne nicht die offiziellen Kanäle der Kandidaten, sondern Fan-Accounts aus deren politischem Umfeld.
Eine klare Distanzierung von der unautorisierten Nutzung der Bilder blieb jedoch aus. Die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Kolumbien fand am 31. Dabei kam der rechte Kandidat Abelardo de la Espriella auf rund 43,7 Prozent und Iván Cepeda auf rund 41 Prozent der Stimmen.
Was Experten sagen
Weil keiner der beiden die absolute Mehrheit erreichte, geht es für die Kandidaten am 21. Juni in die Stichwahl. Diese wird entscheiden, wer auf den linken Präsidenten Gustavo Petro folgen wird.
(Lesen Sie hier mehr zum polarisierten Wahlkampf in Kolumbien. ) Tatsächlich ist es nicht der erste Versuch, Shakira für den Wahlkampf zu instrumentalisieren. Anfang des Jahres kursierten Berichte, die ihr eine Verwandtschaft zu Cepeda andichteten.
Nun machte die Künstlerin deutlich: Sie unterstütze »keinen Kandidaten«. »Meine Verpflichtung gilt Kolumbien, seiner Demokratie und dem Recht jedes Kolumbianers, frei zu wählen. « Sie wünsche sich, »dass diese Wahlen transparent und in einem friedlichen Umfeld für alle Kolumbianer ablaufen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





