
»Shenzhou 21«: Drei chinesische Raumfahrer wieder auf Erde gelandet
Weltraumschrott-Panne Drei chinesische Raumfahrer wieder auf Erde gelandet Noch nie waren Chinesen so lange im All: Nach mehr als 200 Tagen sind drei Taikonauten auf die Erde zurückgekehrt. Auslöser für die überlange...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Weltraumschrott-Panne Drei chinesische Raumfahrer wieder auf Erde gelandet Noch nie waren Chinesen so lange im All: Nach mehr als 200 Tagen sind drei Taikonauten auf die Erde zurückgekehrt. Auslöser für die überlange Mission war eine durch Weltraumschrott beschädigte Rückkehrkapsel. 32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Zurück auf der Erde: Zhang Hongzhang winkt seinem Heimatplaneten Foto: Lian Zhen / Xinhua News Agency / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Drei Raumfahrer der chinesischen Mission »Shenzhou 21« sind nach sieben Monaten Einsatz im All wieder auf der Erde gelandet.
Am Abend (Ortszeit) setzte die Rückkehrkapsel des Raumschiffs in der Wüste Gobi im Nordwesten Chinas auf. Die drei Rückkehrer Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang haben nach offiziellen Angaben mehr als 200 Tage im All verbracht. Sie haben damit einen Rekord für die bisher längste Einzeleinsatzdauer einer chinesischen Astronautencrew aufgestellt.
Zuvor hatte das Trio die chinesische Raumstation »Tiangong« (Himmelspalast) an die Crew der »Shenzhou 23«-Mission übergeben, bei der es zwei Neuerungen gibt. Mit der Astronautin Li Jiaying ist laut Raumfahrtbehörde CMSA erstmals jemand aus der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong mit an Bord. Mit ihr reisten die beiden Raumfahrer Zhu Yangzhu und Zhang Zhiyuan.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Weltraumschrott-Panne: China schickt Ersatz-Raumkapsel ins All Treffer durch Weltraumschrott vermutet: Beschädigtes Raumschiff »Shenzhou 20« auf Erde gelandet Als zweite Neuerung soll zum ersten Mal einer der drei rund ein Jahr statt der üblichen sechs Monate im All bleiben. Welches Mitglied der neuen Crew dafür ausgewählt wird, soll erst im Verlauf der Mission im Orbit entschieden werden. China will mit dem längeren Aufenthalt untersuchen, wie sich Langzeitmissionen auf den menschlichen Körper auswirken.
Der Sprung zwischen Crew Nummer 21 und 23 geht auf einen Zwischenfall vor dem Wechsel im November zurück. Weltraumschrott hatte die Rückkehrkapsel der »Shenzhou 20« beschädigt. Daraufhin musste die Crew der »Shenzhou 21« ihre Kapsel abtreten, damit die Raumfahrer zurückkehren konnten.
China will Raumfahrt-Großmacht werdenPer Notfallplan schickte die Einsatzleitung das eigentlich später eingeplante »Shenzhou 22«-Raumschiff unbemannt ins All, mit dem die »Shenzhou 21«-Besatzung nun zurückkehrte. Die beschädigte Kapsel flog später ohne Taikonauten an Bord zur Erde zurück. Unter Weltraumschrott versteht man alle nicht mehr verwendeten Objekte wie Satelliten oder Bruchstücke davon, die aus Kollisionen oder Explosionen entstanden sind.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





