
Social-Media-Sucht: Meta und Co. zahlen Millionen an US-Schulbezirk
Gefahren im Netz Kampf gegen Social-Media-Sucht – Meta und Co. zahlen Millionen an US-Schulbezirk Mit Klagen versuchen zahlreiche Schulbezirke in den USA die Techkonzerne für die psychischen Folgen von Social Media...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Gefahren im Netz Kampf gegen Social-Media-Sucht – Meta und Co. zahlen Millionen an US-Schulbezirk Mit Klagen versuchen zahlreiche Schulbezirke in den USA die Techkonzerne für die psychischen Folgen von Social Media verantwortlich zu machen. Ein Bezirk aus Kentucky hat sich nun mit mehreren Unternehmen geeinigt.
36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Mark Zuckerberg im US-Kongress: Machen seine Plattformen krank?
Die Einzelheiten
Foto: CQ-Roll Call / Sipa USA / picture alliance Im Streit über die Verantwortung für die psychischen Folgen durch Social Media hat ein Schulbezirk in den USA nun mit mehreren Konzernen einen Vergleich geschlossen. Der Bezirk Breathitt County im US-Bundesstaat Kentucky soll demnach rund 27 Millionen Dollar erhalten. Breathitt County ist einer von insgesamt rund 1200 Schulbezirken in den USA, die juristisch gegen Meta, Snap, TikTok und YouTube vorgehen.
Sie beschuldigen die Unternehmen, süchtig machende Technologien entwickelt zu haben, die erhebliche Kosten für psychologische Beratung und andere Hilfsangebote verursachen, für die bislang die Schulen aufkommen müssen. Prozess durch Vergleich abgewendetDurch den Vergleich ist ein ursprünglich für Juni geplanter Prozess vom Tisch, der für die Social-Media-Konzerne womöglich ein weiteres Urteil bedeutet hätte. Bereits im März war im Streit über die psychischen Folgen der Netzwerke für vor allem junge Nutzer eine Entscheidung gegen die Google-Mutter Alphabet sowie den Instagram- und WhatsApp-Konzern Meta ergangen.
Meta habe über Risiken seiner Angebote nicht ausreichend informiert, entschied ein Gericht in Los Angeles, das Unternehmen erhielt eine Strafe. Meta-Gründer Mark Zuckerberg hatte die Vorwürfe im Prozess zurückgewiesen . Der nun in Kentucky geschlossene Vergleich sieht vor, dass Meta rund neun Millionen Dollar an den Schulbezirk zahlen muss, wie die Nachrichtenagentur unter Berufung auf Unterlagen berichtet, die die finanziellen Bedingungen des Vergleichs offenlegen.
Was Experten sagen
Snap und die TikTok-Muttergesellschaft ByteDance hatten demnach zuvor bereits jeweils acht Millionen Dollar, die YouTube-Muttergesellschaft Alphabet 2,01 Millionen Dollar gezahlt. Die Unternehmen hatten sich gegen die Vorwürfe des Schulbezirks gewehrt. Sie erklärten, sie ergriffen umfangreiche Maßnahmen zum Schutz junger Nutzer.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





