
Sportfördergesetz: Wen die Spitzenverbände fürchten
Sportfördergesetz : Wen die Spitzenverbände fürchten Ein Kommentar von Anno Hecker 09.07.2026, 20:00Lesezeit: 3 Min. Mehr Geld, mehr Sicherheit für Athleten – und auch noch mehr Medaillen? Das wünscht sich auch...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sportfördergesetz : Wen die Spitzenverbände fürchten Ein Kommentar von Anno Hecker 09. 2026, 20:00Lesezeit: 3 Min. Mehr Geld, mehr Sicherheit für Athleten – und auch noch mehr Medaillen?
Das wünscht sich auch Staatsministerin Christiane Schenderlein. dpaEndlich geht es zur Sache beim Sportfördergesetz. Das Gute daran: An der Autonomie des Sports wird nicht gerüttelt.
Die Einzelheiten
Unerhört ist aber, dass diejenigen, die am meisten zu sagen haben, nicht erhört wurden. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Deutschlands Sportchefin Christiane Schenderlein spricht von einer „historischen Woche“. Weil der Spitzensport, so am Dienstag angekündigt, im nächsten Jahr 361,7 Millionen Euro aus der Steuerkasse erhalten soll, ein Rekord.
Weil die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt am Donnerstag zur Gründungsveranstaltung des (vom Sport) unabhängigen „Zentrums für Safe Sport“ zum Schutz von Sportlerinnen und Sportlern ins Kanzleramt einlud. Und weil am Freitag dem Bundestag das Sportfördergesetz zur Abstimmung vorgelegt wird: mehr Geld, mehr Sicherheit für Athleten – und auch noch mehr Medaillen? Das ist der Wunsch von Politik und Sport.
14 Jahre versuchte man sich an einer Reform des Spitzensports. Jetzt gibt es, falls das Parlament und Ende September auch der Bundesrat zustimmen, kein Zurück mehr. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wirkt zwar nicht hellauf begeistert, aber erwartungsfroh.
Was Experten sagen
Endlich geht es zur Sache mit einem Gesetz, dessen finale Verfassung noch ein paar Verbesserungen enthält. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Steuern statt Geld verteilenUnter anderem ist die „Autonomie“ des Sports nun fix formuliert, Trainer sollen „angemessen vergütet“ werden, den Ende 2024 vom DOSB beschlossenen „Safe Sport Kodex“ zum Schutz vor physischer und psychischer oder sexueller Gewalt müssen die Mitgliedsverbände umsetzen, wenn sie ihre Förderung durch den Bund nicht riskieren wollen.
Ohne Druck geht’s wohl nicht. Daran denken wohl alle, die im Sportfördergesetz und der damit verbundenen Gründung einer Spitzensportagentur den besten Hebel für eine ertragreichere Zukunft der Deutschen in den Arenen sehen. Damit die Agentur als zentrale Schaltstelle funktionieren kann, ist ihr Zweck umformuliert worden: Aus einer „systematischen Entwicklung“ des Spitzensports wurde eine „Steuerung“.
Alle Macht geht von der Agentur aus? Zumindest bietet sich die Chance, zu gestalten, statt nur Geld zu verteilen. Umso bedeutender ist die Konstellation im Stiftungsrat der Agentur, der Kontrollinstanz mit weitreichenden Kompetenzen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





