
tagebuch zu Depressionen: „Lerne in Stille, dir selbst zuzuhören“
tagebuch zu Depressionen : „Lerne in Stille, dir selbst zuzuhören“ Von Maximilian Mengeringhaus 16.07.2026, 20:12Lesezeit: 4 Min. Er ist dankbar, dass er Journalist sein darf: Autor Benjamin MaackJana Junker/SuhrkampEin...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. tagebuch zu Depressionen : „Lerne in Stille, dir selbst zuzuhören“ Von Maximilian Mengeringhaus 16. 2026, 20:12Lesezeit: 4 Min. Er ist dankbar, dass er Journalist sein darf: Autor Benjamin MaackJana Junker/SuhrkampEin Dreischritt aus Selbstanklage, Seelenstriptease und Selfempowerment: Benjamin Maacks Depressionstagebuch „Bewerbungen um einen Job als Mensch“ nimmt Anlauf zu einer neuen Sensibilität.
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Januar 2025 hatte 87 Tage, es war eine schwierige Zeit, und sie endete erst Anfang April. Zumindest in Benjamin Maacks Wahrnehmung, der damals eine depressive Episode durchlebte. Sein Journal „Bewerbungen um einen Job als Mensch“ erzählt in 87 durchnummerierten Einträgen – die alle auf den Januar datieren, obwohl der Kalender schon den Februar oder März anzeigte – vom Leben mit der Depression und den Sorgen seiner Nächsten.
Die Einzelheiten
Mit dem Gang in die Psychiatrie hatte der Schriftsteller und „Spiegel“-Redakteur in seinem vielfach gefeierten Memoir „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“ einen Tiefpunkt ins Zentrum seiner Krankheitsanalyse gerückt, der sich durchaus als Point of no Return hätte erweisen können, bekanntlich wird nicht jeder Eingewiesene rasch wieder entlassen. Auch Benjamin Maack erleidet zig Zusammenbrüche, bis er endlich zu seiner Familie zurückkehren kann, und beschließt, den Ausnahmezustand zu akzeptieren: „Meine Depression hört nicht auf. Sie ist jeden Tag da.
Aber wir kennen uns ganz gut und kommen auch recht gut miteinander aus mittlerweile“ heißt es am „Nullten Januar“ beinah beruhigend, als sich ein erneuter psychischer Einbruch anbahnt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Sich ablenken mit Gegenschmerzen?
Plötzlich spielen die Sinne verrückt, das Wasser fühlt sich dickflüssiger an, das Gesicht ertaubt, der Kopf gerät in Aufruhr. Im Gegensatz zu früher, als Maack sich mit Gegenschmerzen abzulenken versuchte, indem er Chilis kaute oder einen Stahlstachelball knetete, versucht er sich mit seinem „Depressionstagebuch“ einen therapeutischen Reim darauf zu machen, was mit ihm, aber auch der Welt um ihn herum nicht stimmt. Benjamin Maack: „Bewerbungen um einen Job als Mensch“.
Was Experten sagen
Ein Depressionstagebuch. Suhrkamp VerlagMaacks Alltagsbeobachtungen in „Bewerbungen um einen Job als Mensch“, die er zunächst als Onlinediarium auf Instagram veröffentlichte, folgen dabei dem Dreischritt von Selbstanklage, Seelenstriptease und Selfempowerment. Zunächst ist da der Ekel über das eigene Ungenügen, die verstrichenen Abgabefristen und tütenweise in sich reingestopften Süßigkeiten, die Hilflosigkeit vor den beiden heranwachsenden Söhnen.
Ein moralästhetisches ProgrammMaack funktioniert nicht, wie er soll, stattdessen versinkt er im für die Autofiktion unserer Tage prägenden Gefühl der bodenlosen Scham.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




