
Tennis: Markéta Vondroušová nach verweigertem Dopingtest für vier Jahre gesperrt
Dopingtest verweigert Frühere Wimbledonsiegerin Vondroušová für vier Jahre gesperrt Die tschechische Tennisspielerin Markéta Vondroušová kam einer Aufforderung zur Dopingkontrolle nicht nach, sie begründete ihr...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Dopingtest verweigert Frühere Wimbledonsiegerin Vondroušová für vier Jahre gesperrt Die tschechische Tennisspielerin Markéta Vondroušová kam einer Aufforderung zur Dopingkontrolle nicht nach, sie begründete ihr Verhalten mit einer Angststörung. Geholfen hat ihr das nicht. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Vondroušová bei den US Open 2025 Foto: Sarah Stier / Getty Images Die frühere Wimbledon-Siegerin Markéta Vondroušová ist für vier Jahre gesperrt worden. Wie die International Tennis Integrity Agency (ITIA) mitteilte, verweigerte Vondroušová im Dezember einen Dopingtest.
Die Einzelheiten
»Vondroušová gab am 3. Dezember 2025 gegen 20 Uhr keine Probe ab, als sie in ihrer Wohnung von einem Dopingkontrollbeauftragten (DCO) zu einer Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs aufgefordert wurde«, hieß es in der ITIA-Stellungnahme . Ein verweigerter Test wird laut ITIA wie ein positiver Test bewertet.
Vondroušová argumentiert mit AngststörungIm April hatte Vondroušová eingeräumt, den Test verweigert zu haben. Der Vorfall habe sich ereignet, »weil ich nach Monaten körperlicher und seelischer Belastung an meine Grenzen gestoßen bin«, schrieb sie damals bei Instagram. »Ich habe so reagiert, wie es jemand tut, der in diesem Moment Angst hatte.
Es ging darum, mich sicher zu fühlen, und nicht darum, irgendetwas zu vermeiden«, so Vondroušová. Sie habe »lange mit Verletzungen, ständigem Druck und Schlafproblemen« zu kämpfen gehabt. Dies habe sie zermürbt.
Was Experten sagen
»Darüber hinaus haben jahrelange hasserfüllte Nachrichten und Drohungen dazu geführt, dass ich mich in meinem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühle«, schrieb Vondroušová weiter. Mehr zu Tennis Einzel-Comeback: Serena Williams nimmt Wildcard für Wimbledon an Australian-Open-Gewinnerin: Wegen Hasskommentaren – Weltranglistenzweite Rybakina deaktivierte ihr Instagram-Konto Zverevs Triumph bei den French Open: Krönung eines Komplizierten Von Lukas Brems Sie verwies auch auf die Messerattacke gegen ihre frühere Kollegin Petra Kvitová. An Weihnachten 2016 hatte ein Mann, der sich als Handwerker ausgegeben hatte, Kvitová in deren Wohnung angegriffen und verletzt.
»Nach dem, was mit Petra passiert ist, nehmen wir Fremde an unserer Tür nicht mehr auf die leichte Schulter«, schrieb Vondroušová. Angst habe ihr Urteilsvermögen beeinträchtigt. Experten hätten bei ihr eine Angststörung und eine akute Stressreaktion festgestellt.
So argumentierte Vondroušová laut ITIA-Mitteilung auch in der Anhörung zu ihrem Fall. ITIA weist Begründung ab»Wir sind uns bewusst, dass die Dopingkontrollen für die Spieler unangenehm sind und eine zusätzliche Belastung darstellen. Ihr Beruf ist ohnehin schon mit hohem Druck und großer Aufmerksamkeit verbunden«, sagte ITIA-Vorstandsvorsitzende Karen Moorhouse in der Mitteilung.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





