
Australien: Ballista-Spinne jagt Ameisen mit einzigartiger Katapulttechnik
Ausgeklügeltes System Australische Spinne jagt Ameisen mit einzigartiger Katapulttechnik Forscher aus Greifswald und Australien haben beobachtet, wie eine Spinne besonders wehrhafte Ameisen überlistet. Es handele sich...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ausgeklügeltes System Australische Spinne jagt Ameisen mit einzigartiger Katapulttechnik Forscher aus Greifswald und Australien haben beobachtet, wie eine Spinne besonders wehrhafte Ameisen überlistet. Es handele sich um eines »der leistungsstärksten bekannten Fangsysteme im Tierreich. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ballista-Spinne beim Katapultbau Foto: Pranav Joshi / Ajay Narendra / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Eine australische Spinnenart – die Ballista-Spinne (Propostira sp.
) – hat eine raffinierte Art entwickelt, um Beute zu fangen. Es handele sich um eines »der leistungsstärksten bekannten Fangsysteme im Tierreich«, berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Greifswald gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Australien im Fachjournal »Current Biology«. Die Spinne katapultiert demnach gezielt Ameisen in ihr Netz.
Dazu spannt sie von diesem Netz aus mehrere lange Fäden und befestigt sie nahe beieinander etwa an Ästen oder Blättern. Über den Blättern oder Ästen bündelt sie die Fäden zu einem Kegel. Vermutlich lockt sie dann mithilfe von Duftstoffen Weberameisen der Art Oecophylla smaragdina an, eine besonders aggressive und wehrhafte Spezies.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Weberameisen nähert sich der Spinnenfalle: Mit 4,4 Metern pro Sekunde ins Netz Foto: Greg Anderson / Ajay Narendra / dpa Die Ameisen beißen in den Kegel. Durch diesen Biss löst sich der Seidenkegel von der Oberfläche der Blätter oder Äste und schwingt rasch samt der darin verbissenen Ameise ins Netz der Spinne. Dabei erreichen die Ameisen eine Geschwindigkeit von bis zu 4,4 Metern pro Sekunde.
Die Spinne wartet laut Studie, bis die Ameise im Netz vollständig verstrickt ist, bevor sie sich nähert, um sie in Seide einzuwickeln. Die Falle speichere Energie in den gespannten Seidenfäden und setze sie schlagartig frei, ähnlich wie eine gespannte Feder, berichten die Forscher. »Die dabei erreichten Leistungswerte liegen um mehrere Größenordnungen über dem, was Muskeln erzeugen könnten«, sagt Jonas Wolff von der Universität Greifswald.
Auch andere Spinnen mit katapultartigen Fangnetzen würden übertroffen. Spezifische Beute im VisierDie Forschenden werteten 35 Fänge mit der einzigartigen Technik aus. Jedes Mal seien der Spinne Ameisen der Art Oecophylla smaragdina ins Netz gegangen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





