
Toter Zugbegleiter: Verdächtiger gesteht Prügelattacke gegen Serkan Ç.
Faustschläge im Regionalzug Verdächtiger gesteht tödliche Prügelattacke gegen Zugbegleiter Der tödliche Angriff auf den 36-jährigen Bahn-Mitarbeiter Serkan Ç. in Rheinland-Pfalz sorgte im Februar für Entsetzen und große...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Faustschläge im Regionalzug Verdächtiger gesteht tödliche Prügelattacke gegen Zugbegleiter Der tödliche Angriff auf den 36-jährigen Bahn-Mitarbeiter Serkan Ç. in Rheinland-Pfalz sorgte im Februar für Entsetzen und große Anteilnahme. Jetzt hat sich der Tatverdächtige geäußert.
47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Kurz nach der Attacke legten Menschen Kerzen und Blumen am Bahnsteig in Landstuhl (Rheinland-Pfalz) nieder Foto: Boris Roessler / dpa Gut drei Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen 36-jährigen Zugbegleiter in einem Regionalzug in der Westpfalz hat der Tatverdächtige die Tat eingeräumt.
Die Einzelheiten
Der 26-Jährige habe aber einen Tötungsvorsatz bestritten und sich teilweise auf Erinnerungslücken berufen, teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mit. Er habe sich bei einer richterlichen Vorführung und bei einer forensisch-psychologischen Untersuchung zum Tatgeschehen geäußert. Der Mann sitzt wegen des Verdachts des Totschlags weiter in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen dauerten an, hieß es. Noch liegen demnach nicht alle beauftragten Gutachten der Rechtsmedizin einschließlich des toxikologischen Gutachtens zum Beschuldigten vor. Nach dem vorläufigen Ergebnis der forensisch-psychiatrischen Begutachtung gebe es keine Hinweise auf eine erhebliche Verminderung oder Aufhebung der Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Kein Fahrschein dabeiDer Mann soll den 36 Jahre alten Zugbegleiter Serkan Ç. Februar bei einer Ticketkontrolle in der Westpfalz so schwer mit Faustschlägen gegen den Kopf attackiert haben, dass dieser später im Krankenhaus an einer Hirnblutung starb. Der Tod des Zugbegleiters, eines alleinerziehenden Vaters mit zwei Kindern, hatte für große Empörung und eine Debatte über die Gefährdung von Bahn-Mitarbeitern gesorgt.
Was Experten sagen
Die Deutsche Bahn setzt nun auf bestimmten Strecken testweise zwei Mitarbeiter in den Bahnen ein. Mehr zum Thema Mit Faustschlägen traktiert: Bundespolizei griff mutmaßlichen Täter vor tödlicher Attacke auf Zugbegleiter auf Von Matthias Bartsch, David Böcking und Jürgen Dahlkamp Nach tödlichem Angriff: Bahn schickt testweise zwei Zugbegleiter in einige Regionalbahnen Sicherheitsgipfel: Zugbegleiter getötet – Bahn sagt mehr Bodycams zu Sicherheitsdebatte nach Angriff in der Bahn: Ein Schaffner, getötet mit bloßen Fäusten – hat Politik ein Mittel gegen solche Gewalt? Von Özge Inan Der 26-jährige tatverdächtige Mann stammte aus Griechenland und lebte nach eigenen Angaben in Luxemburg.
Er hatte keinen Fahrschein und sollte des Zuges verwiesen werden – daraufhin kam es laut Polizei zum Angriff. Der Zug war von Landstuhl im Kreis Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) nach Homburg im Saarland unterwegs. Lesen Sie auch: Der tödliche Angriff auf einen Bahn-Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz sorgt für Entsetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





