
Tötungsdelikt in Memmingen: Der Junge kannte den Tatverdächtigen
Tötungsdelikt in Memmingen : Der Junge kannte den Tatverdächtigen Von Karin Truscheit, München 07.05.2026, 11:28Lesezeit: 2 Min. Einsatz am Hallenbad: Am Montagabend schossen Beamte mehrfach auf den 37 Jahre alten...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tötungsdelikt in Memmingen : Der Junge kannte den Tatverdächtigen Von Karin Truscheit, München 07. 2026, 11:28Lesezeit: 2 Min. Einsatz am Hallenbad: Am Montagabend schossen Beamte mehrfach auf den 37 Jahre alten Tatverdächtigen, er starb später im Krankenhaus.
dpaNach dem Fund eines toten Jungen in Memmingen werden weitere Details bekannt. Offenbar hatte er schon zuvor Kontakt zu dem mutmaßlichen Täter – zum Unmut seines Vaters. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Junge, der in Memmingen Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist, kannte den 37 Jahre alten Tatverdächtigen.
Die Einzelheiten
Das hat das Polizeipräsidium Schwaben Südwest am Mittwochabend mitgeteilt. Zu den weiteren Hintergründen machte die Polizei keine Angaben. Die „Bild“-Zeitung zitiert den Vater des getöteten Jungen.
Demnach wussten die Eltern von der Bekanntschaft ihres Sohnes zu dem Mann. Der Vater habe den Mann nicht gekannt, aber er sei ihm „suspekt“ gewesen. Er habe seinem Sohn den Kontakt verboten, aber dieser habe sich nicht daran gehalten.
Der Leichnam des Vierzehnjährigen war am Montag in einem verlassenen Gebäude in der Nähe des Memminger Bahnhofs gefunden worden. Nach dem Ergebnis der Obduktion wurde er durch „Gewalteinwirkung im Bereich des Halses“ getötet. Zu Stichverletzungen kam es nicht, wie die Polizei mitteilte.
Was Experten sagen
In dem Gebäude stieß die Polizei am Montag auch auf den Tatverdächtigen, der sich in einem Schrank versteckte. Er konnte jedoch entkommen, nachdem er nach Angaben der Polizei mit einem Messer auf die Polizisten losgegangen war. Abermals versuchte er zu fliehenAm Montagabend wurde er im Rahmen der Fahndung von Beamten in Zivil am Hallenbad in Memmingen gestellt.
Wieder versuchte er, zu fliehen. Bei der Verfolgung durch die Beamten kam er nach Polizeiangaben den Beamten gefährlich nahe und bedrohte sie wieder mit einem Messer. Trotz mehrmaliger Aufforderung habe er das Messer nicht fallen lassen.
Es kam daher zur Abgabe von Schüssen, der Mann starb später im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Der Tatverdächtige war nach Behördenangaben ein abgelehnter Asylbewerber, der aufgrund ungeklärter Identität geduldet war. Er wurde nach ersten Ermittlungen im von Israel besetzten Westjordanland geboren, als Geburtsort nennt das Polizeipräsidium Schwaben Südwest Abu Qash.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





