
Trinity-Test: Forscher finden unbekannte Struktur in Überresten des ersten Atombombentests
Manhattan-Projekt Forscher finden rätselhafte Struktur in Überresten des ersten Atombombentests Die extremen Temperaturen bei der Zündung der ersten Atombombe im Juli 1945 ließen Wüstensand zu Glas schmelzen. In einer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Manhattan-Projekt Forscher finden rätselhafte Struktur in Überresten des ersten Atombombentests Die extremen Temperaturen bei der Zündung der ersten Atombombe im Juli 1945 ließen Wüstensand zu Glas schmelzen. In einer Probe haben Forschende jetzt ein Material nachgewiesen, das bislang unbekannt war. Von Christoph Seidler 12.
43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Trinitit (Symbolbild): Wie natürliche Laborversuche Foto: Science Source / Charles D.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Sie habe die Hitze auf ihrem Gesicht gespürt, die Helligkeit sei überwältigend gewesen. Sie habe sich gefühlt wie auf dem Grund eines Ozeans aus Licht, von allen Seiten umspült. So beschrieb Joan Hinton den Moment, als in der Chihuahua-Wüste im US-Bundesstaat New Mexico die erste Atombombe der Geschichte gezündet wurde.
Was Experten sagen
Still sei die pilzförmige Wolke in den Himmel aufgestiegen, unten dunkel und rot, oben von der Sonne beschienen. Erst viel später habe sie den Lärm der Explosion gehört. Es war der Morgen des 16.
Die Physikerin, die als eine der wenigen Frauen beim Manhattan-Projekt in Los Alamos an der Entwicklung der Waffe mitgearbeitet hatte, sollte beim sogenannten »Trinity«-Test gar nicht vor Ort sein. Doch Hinton hatte sich mit einem Freund auf dessen Motorrad in die Nähe des Testgeländes bei Alamogordo geschlichen, um zu sehen, was dort passierte. So schilderte sie es später in verschiedenen Berichten.
Bild vergrößern Feuerball des »Trinity«-Tests nach 15 Sekunden: Auf dem Grund eines Ozeans aus Licht Foto: UIG / IMAGO Auf einem rund 30 Meter hohen Stahlgittermast ließ ihr Kollege und Chefwissenschaftler Robert Oppenheimer eine Plutoniumbombe zünden. Sie war vom gleichen Typ, wie sie knapp vier Wochen später ein amerikanischer B-29-Bomber über der japanischen Stadt Nagasaki abwerfen würde. Die Wissenschaftler waren etwa zehn Kilometer vom Ort der Detonation entfernt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





