
Trockenheit und Wind: Mehrere Waldbrände in ganz Deutschland
Trockenheit und Wind : Mehrere Waldbrände in ganz Deutschland 02.05.2026, 19:51 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Ein Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog. dpa Einsatzkräfte der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Trockenheit und Wind : Mehrere Waldbrände in ganz Deutschland 02. 2026, 19:51 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Ein Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog.
dpa Einsatzkräfte der Feuerwehr sind am Maiwochenende an mehreren Orten in Deutschland im Einsatz. Grund dafür sind teils großflächige Wald- und Vegetationsbrände. Auch in den Niederlanden kam es zu Einsätzen.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Etliche Wald- und Vegetationsbränden haben am verlängerten Maiwochenende Einsatzkräfte der Feuerwehr in mehreren Bundesländern sowie in den Niederlanden beschäftigt. Begünstigt durch Trockenheit und mitunter starken Wind breiteten sich die Feuer teils rasch aus. In Brandenburg brennt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog die bislang größte Waldfläche der Saison.
Mehr als 30 Hektar sind betroffen. Wegen im Boden liegender Munition gestaltet sich die Brandbekämpfung schwierig, direkte Löscharbeiten sind nur eingeschränkt möglich. Immer wieder kommt es zu Detonationen.
Einsatzkräfte setzen auf Schutzstreifen, um das Feuer einzudämmen. Eine Ausbreitung über mehrere Tage hinweg gilt als möglich. Mehrere Brände in NRW Auch in Nordrhein-Westfalen kam es zu mehreren Bränden.
Was Experten sagen
Im Sauerland bei Attendorn sowie in Werdohl standen Wald- und Hangflächen in Flammen, zeitweise rückten mehrere hundert Feuerwehrleute aus. In Werdohl näherten sich die Flammen einer Wohnsiedlung, konnten jedoch gestoppt werden. Ein weiterer, kleinerer Brand in Köln-Dellbrück war nach wenigen Stunden gelöscht.
Drohnen und teils auch Hubschrauber unterstützten die Einsätze. In Hessen flammte ein Brand nahe Romrod erneut auf, nachdem er zunächst gelöscht worden war. Rund 100 Einsatzkräfte bekämpften Glutnester auf etwa einem Hektar Fläche.
Zeitweise mussten wichtige Verkehrsverbindungen wegen Rauchentwicklung gesperrt werden. Als mögliche Ursache wird fahrlässige Brandstiftung geprüft. Mehr als 400 Einsatzkräfte in Rheinland-Pfalz Ein größerer Einsatz lief auch in Rheinland-Pfalz bei Friesenhagen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





