
Trump rechnet nicht mit Freilassung von Hongkonger Verleger Lai
Nach Staatsbesuch in Peking Trump rechnet nicht mit Freilassung von Hongkonger Verleger Lai Jimmy Lai gilt als Symbolfigur der Demokratiebewegung in Hongkong und sitzt derzeit eine lange Haftstrafe ab. Trump will sich...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach Staatsbesuch in Peking Trump rechnet nicht mit Freilassung von Hongkonger Verleger Lai Jimmy Lai gilt als Symbolfigur der Demokratiebewegung in Hongkong und sitzt derzeit eine lange Haftstrafe ab. Trump will sich in China für ihn eingesetzt haben – ohne Erfolg. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Verleger Jimmy Lai (im Juni 2020) Foto: Anthony Wallace / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten US-Präsident Donald Trump hat sich bei seinem Besuch in China nach eigenen Angaben vergeblich um eine Freilassung des seit Jahren inhaftierten Hongkonger Verlegers Jimmy Lai eingesetzt.
»Ich muss sagen, dass ich Jimmy Lai angesprochen habe, und ich würde sagen, die Reaktion darauf war nicht positiv«, sagte Trump in einem vorab veröffentlichten Clip eines Interviews mit Fox News. Er sei mit Blick auf den Fall nicht sonderlich optimistisch, so Trump. Der 78-jährige Medienmogul und Demokratieaktivist Lai gilt als Symbolfigur der Demokratiebewegung in Hongkong.
Er sitzt seit 2021 im Gefängnis und wurde unter anderem wegen Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen. Erst im Februar war er zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt worden – mehr dazu hier. Trump setzte sich mehrfach für Lai einKritiker betrachten die Verurteilung als politisch motiviert.
Was Experten sagen
Lai hat die Vorwürfe gegen ihn stets bestritten. Trump sagte, er habe in China auch das hohe Alter sowie den Gesundheitszustand Lais geltend gemacht, allerdings ohne Erfolg. Bereits zuvor hatte der US-Präsident mehrfach die Freilassung Lais gefordert.
Lai gilt als Unterstützer Trumps. Schon während des Wahlkampfs in den USA hatte Trump 2024 in einem Podcast versprochen: »Ich werde ihn da raus bekommen. « Der US-Präsident war für einen zweitägigen Staatsbesuch nach China gereist – zusammen mit diversen CEOs amerikanischer Unternehmen.
Es war ein Gipfel mit freundlichen Zeremonien und schönen Bildern, konkrete Einigungen in wesentlichen Streitthemen zwischen den USA und China gab es jedoch keine – mehr dazu hier . Mehr zum Thema Trump trifft Xi: »Taiwan steht auf der Speisekarte« Ein Podcast von Cornelius Dieckmann und Juan Moreno US-Präsident in China: Symbolik schlägt Substanz – fünf Gipfelerkenntnisse US-Präsident in China: Trump und Xi – alte neue Freunde Wer auf klare Zusagen von Trump an die von China beanspruchte Inselrepublik Taiwan gehofft hatte, wurde enttäuscht. Trump sagte weder einen in der Schwebe hängenden Rüstungsverkauf an Taiwan im Wert von 14 Milliarden US-Dollar zu – noch beantwortete er die Frage, ob die USA Taiwan verteidigen würden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





