
TÜV: Verband warnt vor steigenden Mängelquoten bei Reise- und Linienbussen
Reise- und Linienfahrzeuge Fast jeder fünfte Bus fällt laut Verband beim TÜV durch In den vergangenen zwei Jahren hatten 19 Prozent der vom TÜV untersuchten Busse erhebliche oder gefährliche Mängel. Besonders jüngere...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Reise- und Linienfahrzeuge Fast jeder fünfte Bus fällt laut Verband beim TÜV durch In den vergangenen zwei Jahren hatten 19 Prozent der vom TÜV untersuchten Busse erhebliche oder gefährliche Mängel. Besonders jüngere Fahrzeuge schneiden schlecht ab. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Reisebusse in Frankfurt am Main (Symbolbild): »Die Ergebnisse des aktuellen Bus-Reports sind alarmierend« Foto: Frank Rumpenhorst / dpa Fast jeder fünfte Reise- oder Linienbus, der bei einem TÜV geprüft wurde, hat zuletzt die Hauptuntersuchung nicht geschafft. In den Jahren 2024 und 2025 hatten 19,2 Prozent der untersuchten Fahrzeuge erhebliche oder gefährliche Mängel, wie der TÜV-Verband mitteilte.
Die Einzelheiten
Das waren 5,1 Prozentpunkte mehr als in den beiden Jahren davor. »Die Ergebnisse des aktuellen Bus-Reports sind alarmierend«, sagte Richard Goebelt vom TÜV-Verband. »Die Mängelquoten steigen zum zweiten Mal in Folge kräftig.
« In den Jahren 2020 und 2021 hatte die Quote nur bei 11,7 Prozent gelegen. Dabei dürfte aber auch Corona eine Rolle gespielt haben. Ohne Mangel kamen 2024/2025 nur 69,8 Prozent der Busse durch die Prüfung.
Das sind 5,6 Punkte weniger als zuvor. Dabei gab es laut TÜV-Verband keine Verschärfung der Kriterien. Auffällig für die Prüfer war, dass nicht nur alte Fahrzeuge durchfallen: »Insbesondere jüngere Fahrzeuge schneiden bei den Prüfungen schlechter ab«, sagte Goebelt.
Was Experten sagen
»Bereits ein Jahr nach der Neuzulassung fällt jeder zehnte Bus durch die HU. « Das sei mehr als das Doppelte des Werts von vor zwei Jahren. Auch bei fünf Jahre alten Bussen verschlechterte sich die Situation: Der Anteil mit mindestens erheblichen Mängeln stieg von 11,9 auf 21 Prozent.
Quote bei älteren Fahrzeugen noch höherBei noch älteren Bussen sind die Quoten mit erheblichen Mängeln teilweise etwas höher, teilweise aber auch etwas tiefer. Allerdings steigt der Anteil geringer Mängel mit dem Alter klar an. Bei 17 bis 20 Jahre alten Fahrzeugen kamen weniger als 60 Prozent ohne Beanstandung durch die Prüfung.
Unter anderem machte sich das Alter bei Mängeln wie Ölverlust, schadhafter Beleuchtung hinten oder Rost, Rissen und gebrochenen Teilen bemerkbar. »Viele Unternehmen in der Personenbeförderung stehen unter einem erheblichen wirtschaftlichen Druck«, sagte Goebelt. »Das führt offenbar dazu, dass sie der Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge nicht die nötige Aufmerksamkeit widmen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




