
Ukraine: EU beginnt Verhandlungen zum Ukrainebeitritt
Russischer Angriffskrieg EU beginnt Verhandlungen zum Ukrainebeitritt Nach der zweijährigen Hängepartie hat die Europäische Union am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine eröffnet. Dabei soll es zunächst um...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Russischer Angriffskrieg EU beginnt Verhandlungen zum Ukrainebeitritt Nach der zweijährigen Hängepartie hat die Europäische Union am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine eröffnet. Dabei soll es zunächst um Themen wie das Justizsystem, Grundwerte und Sicherheit gehen. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wolodymyr Selenskyj und Ursula von der Leyen bei einer Konferenz 2025 Foto: Ukrainian Presidency / Anadolu Agency / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Ukraine befindet sich nun in Verhandlungen zu einem Beitritt in die Europäische Union.
Vertreter beider Seiten starteten am Abend in Luxemburg offiziell die Aufnahme von Gesprächen zum ersten Themenblock, wie ein Sprecher des Rates der Mitgliedstaaten der Nachrichtenagentur dpa sagte. Mit dem ersten Verhandlungsabschnitt werden Gespräche über Themen wie das Justizsystem, den Grundwerteschutz und Sicherheit begonnen. Kandidatenländer müssen dabei unter anderem nachweisen, dass ihre Rechtssysteme, der Grenzschutz und die Polizei den EU-Standards entsprechen.
Der Schritt der Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts gilt nach einer zweijährigen Hängepartie wegen einer Blockade Ungarns als wichtiges Zeichen an die Ukraine, dass sich ihre Reformanstrengungen lohnen. Das von Russland angegriffene Land wird im Zuge der vermutlich jahrelangen Verhandlungen zeigen müssen, dass es reif für einen EU-Beitritt ist. Dafür sind auch noch zahlreiche weitere Reformen zum Beispiel im Bereich der Korruptionsbekämpfung erforderlich.
Was Experten sagen
Am späteren Abend sollten auch noch die Beitrittsverhandlungen mit Moldau begonnen werden. Das Nachbarland der Ukraine musste wegen der ungarischen Blockade auch zwei Jahre auf den Gesprächsbeginn warten. Ungarns neue Regierung hebt Veto aufDie EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau waren eigentlich bereits im Juni 2024 formal begonnen worden.
Die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts mit der von Russland angegriffenen Ukraine wurde dann allerdings von Ungarn mit einem Veto blockiert. Erst nach der Abwahl des langjährigen russlandnahen Regierungschefs Viktor Orbán im April kam wieder Bewegung in den Prozess. Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar meldete Anfang Juni eine Einigung mit der Ukraine auf ein Abkommen zur Stärkung der Minderheitenrechte der ethnischen Ungarn im östlichen Nachbarland.
Magyar hatte eine solche Einigung zur Bedingung dafür gemacht, den EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine zuzustimmen. Neben der Ukraine und Moldau streben besonders die Westbalkanländer Montenegro, Albanien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien und das Kosovo in die EU.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





