
Ukraine: Zwei Mitarbeiter von Minenräumorganisation bei Angriff getötet
Russischer Angriff in Cherson Zwei Mitarbeiter einer Minenräumorganisation in der Ukraine getötet Russischer Beschuss hat nach ukrainischen Angaben zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation Norwegian People's Aid getöte....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Russischer Angriff in Cherson Zwei Mitarbeiter einer Minenräumorganisation in der Ukraine getötet Russischer Beschuss hat nach ukrainischen Angaben zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation Norwegian People's Aid getöte. Diese setzt ihre Einsätze vorerst aus, aber warnt vor zunehmenden Gefahren für humanitäre Helfer. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rote Mohnblumen vor einer zerbombten Sportarena in der Frontstadt Cherson in der Ukraine am 3. Juni 2026 Foto: Dmytro Smolienko / Ukrinform / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bei einem russischen Angriff im südukrainischen Gebiet Cherson sind laut ukrainischen Behördenangaben zwei Mitarbeiter einer humanitären Minenräumungsmission getötet worden. Vier weitere Spezialisten wurden demnach verletzt. Wie Militärgouverneur Olexander Prokudin mitteilte, starb ein 24-jähriger Mitarbeiter der Hilfsorganisation Norwegian People's Aid (NPA) noch am Ort des Angriffs.
Ein weiterer 25-jähriger Mitarbeiter erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Organisation bestätigte die Todesfälle und erklärte, dass es sich bei den Opfern sowie den Verletzten um ukrainische Beschäftigte handele. Als Reaktion auf den Angriff hat NPA sämtliche Minenräumarbeiten vorerst eingestellt.
Was Experten sagen
Der Fokus liege nun auf der Unterstützung der Betroffenen und der Bewältigung der Folgen des Vorfalls. Auch Mitarbeiter des Dänischen Flüchtlingsrats zu Opfern gefallenNPA-Generalsekretär Raymond Johansen sprach von einem weiteren Beispiel für die Risiken humanitärer Einsätze in Kriegsgebieten. Zwar stünden humanitäre Organisationen unter dem Schutz des Völkerrechts, sie gerieten jedoch zunehmend ins Visier von Angriffen.
Mehr zum Thema Attacken in der Nacht: Tote nach Drohneneinschlägen in der Ukraine und Russland Angriffskrieg gegen die Ukraine: Russische Rakete trifft Haus in Charkiw – viele Tote und Verletzte Vorfall in der Südukraine: Mindestens drei Tote nach russischem Drohnenangriff auf Bus Laut der Organisation ist NPA seit 2022 in der Ukraine tätig und beschäftigt dort rund 475 Mitarbeitern. Große Teile des Landes gelten infolge des russischen Angriffskriegs als vermint und müssen aufwendig geräumt werden. Bereits im vergangenen September wurden im nordukrainischen Gebiet Tschernihiw zwei Mitarbeiter einer Minenräummission des Dänischen Flüchtlingsrats bei einem Angriff getötet.
Der aktuelle Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren, denen humanitäre Helfer in den umkämpften Regionen der Ukraine ausgesetzt sind.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





