
Unter Segeln um die Welt: Seit 25 Jahren auf Reisen
Unter Segeln um die Welt : Seit 25 Jahren auf Reisen Von Andreas Lesti 11.05.2026, 14:48Lesezeit: 6 Min. Auf diesem Segelboot bereist Familie Schwörer die Welt. Das bedeutet 20 Quadratmeter Wohnfläche für zwei...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unter Segeln um die Welt : Seit 25 Jahren auf Reisen Von Andreas Lesti 11. 2026, 14:48Lesezeit: 6 Min. Auf diesem Segelboot bereist Familie Schwörer die Welt.
Das bedeutet 20 Quadratmeter Wohnfläche für zwei Erwachsene und sechs Kinder. 000 zurückgelegte Seemeilen und 100 bereiste Länder: Familie Schwörer aus der Schweiz erkundet seit 25 Jahren auf einem Segelboot die Welt – mit mittlerweile sechs Kindern und einer Mission. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es war ein sonniger Julitag im Jahr 2000, als Dario und Sabine Schwörer an der französischen Mittelmeerküste in See stachen.
Die Einzelheiten
Auf der Pachamama, einer 15 Meter langen Aluminiumyacht, wollen sie um die Welt segeln, alle Klimazonen bereisen und auf die sieben höchsten Berge der Kontinente steigen. Vier Jahre, so dachten sie, sollte das Projekt in Anspruch nehmen. Doch nun, über 25 Jahre später, sind sie immer noch unterwegs, haben sechs Kinder bekommen, die in Chile, Patagonien, Australien, Singapur, Island und in der Schweiz geboren wurden, haben 140.
000 Kilometer) zurückgelegt, 100 Länder bereist und sechs der sieben Gipfel bestiegen. Und ihre Reise ist noch lange nicht vorbei. „Wir liegen gerade im norwegischen Lyngenfjord, 70 Grad Nord, wo wir mit der Pachamama überwintert haben“, sagt Dario Schröder am Telefon.
„Dass wir so lange unterwegs sein werden, war nicht von Anfang an klar“, erzählt er und erinnert sich an die Anfänge. Sie wollten über den Atlantik, aber das erste Jahr verbrachten sie im Mittelmeer, weil das Geld nicht reichte. Erst 2002 konnten sie dann den Ozean überqueren.
Was Experten sagen
Noch mal zwei Jahre später sind sie in der Weite des Pazifiks, steuern von den Osterinseln nach Norden. „Damals haben wir auf dem Weg in die Antarktis einen Container gerammt, und das Schiff ist kaputtgegangen. Es war der schlimmste Unfall der gesamten Reise.
“ Sie haben den Unfall überstanden, aber in Patagonien mussten Fischer den Rumpf wieder zusammenschweißen. Zudem war Sabine schwanger mit ihrem ersten Kind, und sie haben sich gefragt, ob sie zurück in die Schweiz gehen sollen. „Als wir gesagt haben, wir machen trotzdem weiter, da haben alle gesagt: Jetzt seid ihr völlig verrückt.
“ Sabine und Dario Schwörer, kurz nachdem sie ihre Reise vor über 25 Jahren begonnen hatten. TOPtoTOPTatsächlich war es der Auftakt zu einem viel größeren Projekt. Die Pachamama, bislang nur mit einem Hand-GPS ausgestattet, wurde Stück für Stück zu einer Art schwimmendem Labor ausgebaut und die Reise der Schwörers zu einem wissenschaftlichen Unternehmen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





