
US-Regierung muss entfernte Sklaverei-Denkmäler nicht wieder aufstellen – vorerst
Erinnerungskultur US-Regierung muss entfernte Sklaverei-Denkmäler nicht wieder aufstellen – vorerst Donald Trump hatte sein Innenministerium angewiesen, sämtliche Gedenkstätten, -tafeln, Statuen und Ähnliches darauf zu...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Erinnerungskultur US-Regierung muss entfernte Sklaverei-Denkmäler nicht wieder aufstellen – vorerst Donald Trump hatte sein Innenministerium angewiesen, sämtliche Gedenkstätten, -tafeln, Statuen und Ähnliches darauf zu überprüfen, ob sie die Geschichte der USA in ein schlechtes Licht rücken. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Eine Tafel, die Teil einer Ausstellung über die Sklaverei ist. Sie wurde im Januar auf Anweisung der Regierung von US-Präsident Trump entfernt. Foto: Joe Lamberti / AP / dpa Die US-Regierung muss von ihr entfernte Denkmäler zu Sklaverei, Rassismus und weiteren Themen vorerst nicht wieder in Nationalparks und auf öffentlichen Plätzen installieren.
Die Einzelheiten
Ein Berufungsgericht kassierte eine einstweilige Verfügung, der zufolge die Regierung vorgenommene Änderungen wieder hätte rückgängig machen müssen. Konkret ging es dabei um Eingriffe in die Erinnerungskultur, die seit dem vergangenen Jahr auf Geheiß von Präsident Donald Trump unternommen wurden. Trump hatte sein Innenministerium im März 2025 angewiesen, sämtliche Gedenkstätten, -tafeln, Statuen und Ähnliches darauf zu überprüfen, ob sie die Geschichte der USA in ein schlechtes Licht rücken.
Der Name des Dekrets: »Wiederherstellung von Wahrheit und Vernunft in der amerikanischen Geschichte«. Als Grund nannte Trump einen angeblich breit angelegten Versuch, die Geschichte des Landes als rassistisch und unterdrückerisch umzuschreiben. Wo das geschehe, müssten Ausstellungen, Denkmäler oder Inschriften geändert oder entfernt werden.
Urteil steht weiter ausIn der Folge verschwanden bundesweit etwa Gedenktafeln, die die Sklaverei thematisierten, etwa an George Washingtons ehemaligen Wohnhaus in Philadelphia. Auch Hinweise auf den Klimawandel – den Trump nicht als Bedrohung ansieht – wurden vielerorts entfernt. Eine Reihe von Verbänden aus den Bereichen Geschichte, Naturschutz und Wissenschaft klagte dagegen.
Was Experten sagen
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Die Richterin ordnete an, alle im Namen des Dekrets entfernten Denkmäler wieder einzusetzen, und zwar binnen 21 Tagen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





