
USA: Pharmafirma zieht wegen Abtreibungspille vor Supreme Court
Nach Einschränkung beim Versand Pharmafirma zieht wegen Abtreibungspille vor US Supreme Court Ein US-Berufungsgericht hat den Versand des Abtreibungsmedikaments Mifepriston per Post eingeschränkt. Der Hersteller Danco...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach Einschränkung beim Versand Pharmafirma zieht wegen Abtreibungspille vor US Supreme Court Ein US-Berufungsgericht hat den Versand des Abtreibungsmedikaments Mifepriston per Post eingeschränkt. Der Hersteller Danco Laboratories warnt vor Chaos im Gesundheitssystem und bringt den Fall vor den Obersten Gerichtshof. 50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Eine Aktivistin für das Recht auf Abtreibung hält eine Box mit Mifepriston während einer Demonstration in Washington am 26. März 2024 Foto: Drew Angerer / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Das US-Pharmaunternehmen Danco Laboratories hat sich mit einem Eilantrag an den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten von Amerika gewandt. Ziel ist es, ein Urteil eines Berufungsgerichts vorläufig auszusetzen, das den Versand der Abtreibungspille Mifepriston per Post untersagt. Die Entscheidung des Berufungsgerichts wurde erst am Freitag von einem konservativ besetzten Dreiergremium einstimmig getroffen.
Sie hat weitreichende Folgen: Der Zugang zu dem Medikament wird landesweit deutlich begrenzt – besonders in Bundesstaaten, in denen Schwangerschaftsabbrüche ohnehin verboten sind. Auslöser des Verfahrens ist eine Klage des republikanisch regierten Bundesstaates Louisiana . Bereits seit 2022 haben Louisiana und rund 20 weitere konservativ geprägte US-Bundesstaaten das Recht auf Abtreibung abgeschafft oder drastisch eingeschränkt.
Was Experten sagen
Urteil gegen die bestehende Regelung Die Regierung von Louisiana wirft der US-Arzneimittelbehörde FDA vor, bei einer Neuregelung aus dem Jahr 2023 Risiken wie schwere Infektionen oder Blutungen unterschätzt zu haben. Das Berufungsgericht folgte dieser Argumentation zumindest vorläufig. Nun warnt Danco Laboratories vor erheblichen Konsequenzen.
Das Urteil sorge für »sofortige Verwirrung« bei zeitkritischen medizinischen Entscheidungen, heißt es in dem Antrag. Ärzte, Apotheken und Patientinnen würden im Unklaren darüber gelassen, was aktuell erlaubt ist. Auch wenn es sich formal nur um eine Zwischenentscheidung handelt, markiert sie einen Einschnitt: Erstmals wird der Zugang zu Mifepriston in den laufenden juristischen Auseinandersetzungen spürbar eingeschränkt.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





