
USA/Pazifik: Drei Tote bei Angriff auf mutmaßliches Drogenschmuggelboot
US-Armee Drei Tote bei US-Angriff auf mutmaßliches Drogenschmuggelboot im Pazifik Zum zweiten Mal binnen einer Woche geben die USA bekannt, Schmuggler angegriffen zu haben. Trump wähnt sich im Krieg mit...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. US-Armee Drei Tote bei US-Angriff auf mutmaßliches Drogenschmuggelboot im Pazifik Zum zweiten Mal binnen einer Woche geben die USA bekannt, Schmuggler angegriffen zu haben. Trump wähnt sich im Krieg mit lateinamerikanischen Drogenkartellen. Kritik kommt von Juristen und Menschenrechtsorganisationen.
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Die US-Marine hat ein mutmaßliches Drogenboot im Pazifik angegriffen - nicht zum ersten Mal Foto: Petty Officer 2nd Class Triniti / U.
Die Einzelheiten
Pentagon / dpa Bei einem neuen Angriff der US-Marine auf ein Boot mit mutmaßlichen Drogenschmugglern im Pazifik sind den Behörden zufolge drei Menschen getötet worden. Geheimdiensterkenntnisse hätten ergeben, dass das Boot auf bekannten Schmuggelrouten im Ostpazifik unterwegs und am Drogenhandel beteiligt gewesen sei, teilte das für Lateinamerika zuständige US-Südkommando Southcom am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X mit. Bei der Aktion seien drei Männer an Bord getötet worden.
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Was Experten sagen
Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Es ist bereits der zweite derartige Angriff in dieser Woche. Anfang der Woche war bei einem US-Angriff auf ein ähnliches Boot ein Mensch getötet worden, zwei weitere Menschen an Bord überlebten laut Southcom. Die US-Armee hatte Anfang September den Militäreinsatz »Southern Spear« begonnen.
Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump befindet sich Washington faktisch im Krieg mit Drogenkartellen in Lateinamerika. Seit Beginn des Einsatzes wurden nach einer Zählung der Nachrichtenagentur inzwischen mehr als 200 Menschen bei Angriffen auf Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik getötet. Mehr zum Thema Milliardenfonds für Teheran: Republikaner kritisieren Trumps Irandeal – »schlimmster außenpolitischer Fehler seit Jahrzehnten« Versorgungskrise: Die Lage auf Kuba, erklärt an einem Sack Reis Aus Cienfuegos berichtet Jens Brambusch Angriff des US-Militärs: Trump meldet gezielte Tötung eines Drogenbosses in Venezuela Die US-Regierung hat bislang keine eindeutigen Belege dafür vorgelegt, dass die angegriffenen Schiffe tatsächlich in den Drogenhandel verwickelt waren.
Juristen und Menschenrechtsgruppen kritisieren, die Angriffe könnten außergerichtliche Tötungen darstellen, weil sie sich offenbar gegen Zivilisten richteten, die keine unmittelbare Bedrohung für die USA darstellten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





