
Uschi Glas fühlte sich vom Neuen Deutschen Film erpresst
Autorenkino Uschi Glas fühlte sich vom Neuen Deutschen Film erpresst Uschi Glas hat nach »Zur Sache, Schätzchen« nie wieder in einem Film des Autorenkinos mitgewirkt. In einem Interview hat sie über den Grund...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Autorenkino Uschi Glas fühlte sich vom Neuen Deutschen Film erpresst Uschi Glas hat nach »Zur Sache, Schätzchen« nie wieder in einem Film des Autorenkinos mitgewirkt. In einem Interview hat sie über den Grund gesprochen. Sie sei aufgrund ihrer politischen Haltung »draußen« gewesen.
09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Uschi Glas im Oktober 2025 Foto: Jens Kalaene / dpa Die Schauspielerin Uschi Glas hat darüber gesprochen, warum sie ihrer Ansicht nach nie ein größerer Teil des Neuen Deutschen Films wurde.
Die Einzelheiten
Wegen ihrer Weigerung, sich für linke Positionen vereinnahmen zu lassen, sei sie »draußen« gewesen, sagte sie der »Neuen Osnabrücker Zeitung« . »Ich hätte meine Seele nicht verkaufen können, ich fühlte mich wirklich erpresst«, sagte Glas weiter. Als »Barbara« in »Zur Sache, Schätzchen« feierte Glas einen großen kommerziellen Erfolg im Neuen Deutschen Film, es war ihr Durchbruch.
Laut Glas wollte keiner der Regisseure mehr mit ihr arbeiten. Sie begründet das mit ihrer politischen Haltung. ) in »Zur Sache, Schätzchen« Foto: Brix/ dpa »Ich wollte mich von niemandem vereinnahmen lassen, von keiner Seite«, so Glas.
»Der Junge Deutsche Film war komplett links. Alles, was nicht links war oder bayerisch, galt als das Allerletzte. « Der Neue Deutsche Film war ein von der 68er-Protestbewegung geprägter avantgardistischer Stil, der bewusst mit dem bisherigen westdeutschen Nachkriegskino brach.
Was Experten sagen
Die Autoren übernahmen oft Regie, Drehbuch und manchmal Schnitt selbst, wodurch der Film eine sehr persönliche Handschrift erhielt. Die Filme waren politisch, gesellschaftskritisch und wurden oft unabhängig von großen Studios produziert. Sie waren von der 68er-Protestbewegung geprägt.
Maßgebliche Regisseure waren etwa Werner Herzog, Volker Schlöndorff, Rainer Maria Fassbinder und Wim Wenders. Mehr zum Thema Sie kämpft gegen Antisemiten und Israel-Hasser: Der Vater von Uschi Glas war NSDAP-Mitglied und ab 1944 bei der SS Skeletterkrankung: Uschi Glas wirbt für Osteoporose-Vorsorge Sie habe »immer gute Filme machen, interessante Rollen spielen« wollen, sagte Glas der »Neuen Osnabrücker Zeitung« weiter. Aber der Schauspielberuf sei auch ihre Einkommensquelle gewesen.
Deshalb habe sich zunächst auf kommerzielle Produktionen verlegt, also etwa »Paukerfilme, Komödien, die beim Publikum großen Anklang fanden«. Glas sei aber überrascht gewesen, dass ihr tatsächlich niemand eine Rolle im Neuen Deutschen Film gab. »Ich dachte, die werden mich schon holen«, sagte sie.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





