
Verdächtiger von Leipzig: Er verließ die psychiatrische Einrichtung auf seinen eigenen Wunsch
Verdächtiger von Leipzig : Er verließ die psychiatrische Einrichtung auf seinen eigenen Wunsch Von Markus Wehner, Erfurt 05.05.2026, 13:56 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Ermittler der Polizei in der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verdächtiger von Leipzig : Er verließ die psychiatrische Einrichtung auf seinen eigenen Wunsch Von Markus Wehner, Erfurt 05. 2026, 13:56 Lesezeit: 4 Min. Bildbeschreibung ausklappen Ermittler der Polizei in der Leipziger Innenstadt EPA Bei seiner Festnahme erweckte er einen psychisch auffälligen Eindruck: Der mutmaßliche Amokfahrer von Leipzig ist Amateurboxer.
Wenige Tage zuvor hatte er eine psychiatrische Einrichtung verlassen – offenbar freiwillig. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Am Tag nach der Amokfahrt eines Mannes mitten durch die Leipziger Fußgängerzone steht die Stadt unter Schock. Viele Geschäfte in der Innenstadt blieben am Dienstag geschlossen.
Die Einzelheiten
Polizeibeamte waren am Vormittag weiter mit der Spurensicherung beschäftigt, der betroffene Bereich in der Innenstadt sollte bis zum Abend gesperrt bleiben. Am Montagnachmittag gegen 16. 45 Uhr war ein 33 Jahre alter Mann aus Leipzig mit einem Auto vom Augustusplatz in die Grimmaische Straße eingebogen und hatte auf seiner Fahrt mit hoher Geschwindigkeit zahlreiche Menschen verletzt.
Augenzeugen sprachen von geschätzten 80 Kilometern pro Stunde. Ein 77 Jahre alter Mann und eine 63 Jahre alte Frau erlagen ihren Verletzungen. Der 33 Jahre alte Fahrer des Kleinwagens, ein Haustechniker aus Leipzig, war bis vor wenigen Tagen noch in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Wie das Sozialministerium in Dresden bestätigte, hielt sich der Mann auf eigenen Wunsch freiwillig in der Klinik auf. War ein familiärer Streit der Auslöser für die Fahrt? Der Mann hatte sich am Montag nach der Schreckensfahrt widerstandslos festnehmen lassen.
Was Experten sagen
Er soll dabei einen psychisch auffälligen Eindruck erweckt haben. Möglicherweise war ein familiärer Streit der Auslöser für die Amokfahrt des Mannes, der verheiratet ist und ein Kind hat. Er wurde nach seiner Festnahme in der Universitätsklinik Leipzig ärztlich untersucht und für nicht haftfähig erklärt.
Er befindet sich derzeit in einem Krankenhaus. Der Mann, ein deutscher Staatsbürger, war nach Angaben der „Leipziger Volkszeitung“ bereits vor der Tat polizeilich aufgefallen. Er ist in Leipzig auch als Amateurboxer und Boxtrainer bekannt.
Nach Ministeriumsangaben war er Ende April aus der psychiatrischen Einrichtung entlassen worden. „Während der Zeit dieses Aufenthalts in der Klinik bestand keine Eigen- oder Fremdgefährdung. Es lagen damit keine medizinischen Gründe vor, den Patienten, der sich freiwillig in der Klinik aufhielt, am Verlassen der Klinik zu hindern und damit gegen seinen Willen festzuhalten“, hieß es.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





