
Verfassungsschutz sieht Rechtsextremismus als größte Gefahr
Jahresbericht des BfV Verfassungsschutz sieht Rechtsextremismus als größte Gefahr Der Verfassungsschutz verzeichnet einen deutlichen Anstieg an Rechtsextremen in Deutschland. Für die Demokratie seien sie die größte...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Jahresbericht des BfV Verfassungsschutz sieht Rechtsextremismus als größte Gefahr Der Verfassungsschutz verzeichnet einen deutlichen Anstieg an Rechtsextremen in Deutschland. Für die Demokratie seien sie die größte Gefahr. Doch auch Linksextremisten würden mehr.
Das BfV sieht einen Zusammenhang. 59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) stellt den Verfassungsschutzbericht vor Foto: Axel Schmidt / Immer mehr Menschen in Deutschland haben extremistische Einstellungen, vorwiegend im rechten Spektrum. Das geht aus dem Jahresbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hervor. Der Inlandsgeheimdienst rechnete im vergangenen Jahr 58.
700 Menschen dem rechtsextremen Personenpotenzial zu, also 8450 mehr als im Jahr zuvor. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung, Vernetzung und der Orientierung auf Taten der Szene beschrieben. Als Beispiele werden der Rechtsterrorismus der Gruppe »Letzte Verteidigungs Welle« und die virtuelle Vernetzung im »Brenton Fanclub« genannt.
Die Szene der »Reichsbürger« und »Selbstverwalter« umfasse bundesweit rund 26. 000 Menschen, von denen etwa 2600 gewaltorientiert seien. Der Rechtsextremismus bleibe die größte Bedrohung für die Demokratie, heißt es im Bericht für 2025.
Was Experten sagen
Auch Zahl der Linksextremisten steigtDem linksextremistischen Spektrum ordnete das Bundesamt 2025 bundesweit 42. 200 Menschen zu, nach rund 38. Die linksextremistische Szene gilt in Fachkreisen als besonders schwer zu durchdringen.
Wenig Erhellendes findet sich in dem Bericht beispielsweise in Bezug auf die Täterinnen und Täter, die hinter verschiedenen Anschlägen auf die Stromversorgung und die Bahninfrastruktur vermutet werden. So heißt es dort etwa: »Es lässt sich annehmen, dass sich hinter den ›Vulkangruppen‹ ein Netzwerk verbirgt. « Dabei dürfte es sich um unterschiedliche Strukturen handeln, die den Namen »Vulkangruppe« als eine Art »Label« nutzten.
»Verbindungen zwischen den einzelnen Strukturen sind nicht auszuschließen. « Ideologisch ließen sich die »Vulkangruppen« dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum zuordnen. Dass linksextremistische Gruppen aktuell Zulauf haben, sieht der Verfassungsschutz auch in Zusammenhang mit Entwicklungen im rechten Spektrum.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




