
Verkehrsminister Patrick Schnieder lehnt zusätzliche Milliarden für die Bahn ab
Hinweis auf Betriebsabläufe Verkehrsminister Schnieder lehnt zusätzliche Milliarden für die Bahn ab Um die Pünktlichkeit der Bahn zu verbessern, will Vorstandschefin Palla zusätzliche Milliarden in die Infrastruktur...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hinweis auf Betriebsabläufe Verkehrsminister Schnieder lehnt zusätzliche Milliarden für die Bahn ab Um die Pünktlichkeit der Bahn zu verbessern, will Vorstandschefin Palla zusätzliche Milliarden in die Infrastruktur investieren. Verkehrsminister Schnieder hält dagegen die Arbeit an Details für effektiver. 58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Verkehrsminister Schnieder: viele kleine, schnelle Maßnahmen im Betriebsablauf Foto: Sebastian Christoph Gollnow / dpa Um das Pünktlichkeitsziel von 70 Prozent bis 2029 erreichen zu können, hat Bahnchefin Evelin Palla kürzlich 13 Milliarden Euro zusätzlich vom Bund gefordert . Im Podcast von Table.
Die Einzelheiten
Briefings lehnte Patrick Schnieder das ab. Dass allein die Infrastruktur für 80 bis 90 Prozent der Verspätungen verantwortlich sei, zweifelte der Minister an. Aus seiner Sicht gebe es viele kleine, schnelle Maßnahmen im Betriebsablauf, mit denen eine Steigerung der Pünktlichkeit um bis zu zwei Prozent möglich wäre.
»Das entbindet uns nicht davon, mächtig zu investieren, aber es entbindet auch die Bahn nicht davon, betriebliche Abläufe zu optimieren«, sagte Schnieder. Mehr zum Thema Verspätungsmisere beim Staatskonzern: Bahn-Chefin Palla fordert mehr Geld – sonst kommen die Züge nicht pünktlicher Von David Böcking Investitionen und Infrastruktur: Verkehrsminister sieht Zustand der Bahn in »demokratiegefährdender Richtung« Rekordausgaben für Verkehr: Minister mit Milliarden(sorgen) Von David Böcking Die Entscheidung, den Tankrabatt nicht zu verlängern, unterstützte Schnieder. »Der Tankrabatt kostet 800 Millionen im Monat.
Das ist auf Dauer nicht durchhaltbar«, sagte er. Deswegen müsse die Regierung die Preisentwicklung genau beobachten. Sollte ein Eingreifen nötig werden, müsse man »zielgerichtet arbeiten«.
Darüber hinaus warnte der Verkehrsminister angesichts der wieder eskalierenden Lage in Iran vor Panikmache. Deutschland verfüge bereits über eine Kerosinreserve, die »für drei bis vier Monate« ausreiche. Unser Kolumnist Ralf Neukirch fühlt sich von Pallas Milliardenforderung an die Lockungen von Trickbetrügern erinnert, die einst in ihren Lock-Emails hohe Belohnungen für die Hilfe bei der Auslösung von großen Erbschaften gemacht haben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





