
Volkswagen: Eine gute Transaktion mit Beigeschmack
Volkswagen : Eine gute Transaktion mit Beigeschmack Ein Kommentar von Christian Müßgens 25.06.2026, 18:12Lesezeit: 2 Min. Neue Marke: Im Mai vergangenen Jahres bekam der Schiffsmotorenhersteller MAN ES einen neuen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Volkswagen : Eine gute Transaktion mit Beigeschmack Ein Kommentar von Christian Müßgens 25. 2026, 18:12Lesezeit: 2 Min. Neue Marke: Im Mai vergangenen Jahres bekam der Schiffsmotorenhersteller MAN ES einen neuen NamendpaDer Teilverkauf des Großmotorenherstellers Everllence bringt VW Geld ein, das der Konzern dringend braucht.
Doch der Beschluss wirft abermals ein Schlaglicht auf Schwächen in der Führungsstruktur. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach langem Ringen trennt sich der Volkswagen-Konzern von Teilen einer Sparte, die mit dem eigentlichen Automobilbau nichts zu tun hat. Everllence, früher bekannt als MAN Energy Solutions, stellt Motoren für Handelsschiffe und andere Großanlagen her.
Die Einzelheiten
Sie war einst Teil des Münchner Fahrzeug- und Maschinenbauherstellers MAN und sollte eigentlich schon vor Jahren abgestoßen werden. Dass VW nun die Mehrheit der Aktien verkauft, ist richtig und überfällig. Die Umstände der Transaktion wirken allerdings – wie so oft im VW-Konzern – reichlich sonderbar.
Weil auch die Holding der Familien Porsche und Piëch, die Porsche SE, sowie der Großaktionär Qatar in einem der Bieterkonsortien vertreten waren, nahmen gleich sechs Aufsichtsräte an der Abstimmung nicht teil. So sollte von vornherein jeder Anschein vermieden werden, die Vertreter der Anteilseigner könnten ihren Einfluss nutzen, um sich unrechtmäßige Vorteile zu verschaffen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Dem Aufsichtsrat fehlen unabhängige KontrolleureAm Ende erhielt zwar ein anderer Bieter, der amerikanische Finanzinvestor Bain, den Zuschlag. Dennoch wirft der Fall erneut ein Schlaglicht darauf, dass es dem VW-Aufsichtsrat an unabhängigen Kontrolleuren mangelt. Sie hätten ohne jeden Interessenkonflikt über sämtliche Angebote entscheiden können, auch über eines, an dem die Großaktionäre beteiligt waren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





