
Vor Regierungswechsel in Budapest: Polizei in Ungarn ermittelt bei Viktor Orbán-naher Mediengruppe
Regierungswechsel in Budapest Ungarns Polizei ermittelt bei Orbán-naher Mediengruppe Konten eingefroren, Gelder beschlagnahmt: Kurz vor dem Machtwechsel treffen Ermittlungen die Kampagnenfirmen eines Unternehmers, der...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Regierungswechsel in Budapest Ungarns Polizei ermittelt bei Orbán-naher Mediengruppe Konten eingefroren, Gelder beschlagnahmt: Kurz vor dem Machtwechsel treffen Ermittlungen die Kampagnenfirmen eines Unternehmers, der Viktor Orbán nahesteht. Es geht um Geldwäsche und überteuerte Verträge. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Ungarns Ex-Premier Orbán bei einer Wahlkampfveranstaltung im April Foto: Jonathan Ernst / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Kurz vor dem offiziellen Regierungswechsel in Ungarn ermittelt die Polizei bei Unternehmen aus dem Umfeld des scheidenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán.
Wegen des Verdachts auf Veruntreuung und Geldwäsche seien Gelder beschlagnahmt und Konten eingefroren worden, teilten die Ermittler mit. Betroffen sind Firmen des Unternehmers Gyula Balásy, die über ein Jahrzehnt lang Regierungskampagnen für Orbán entwarfen. Balásy kooperiere mit den Behörden, teilte seine Unternehmensgruppe Lounge auf -Anfrage mit.
Balásy hatte am Montag in einem Interview der Nachrichtenseite »Kontroll« erklärt, er biete dem Staat die Übernahme seiner Unternehmen an. Dies geschehe jedoch nicht, weil er etwas zu verbergen habe oder unrechtmäßig vorgegangen sei. In ihrer Mitteilung bezog sich die ungarische Polizei auf ebendieses Interview.
Was Experten sagen
Ermittelt werde im Zusammenhang mit einer auf Veranstaltungsorganisation spezialisierten Unternehmensgruppe, hieß es. Dies habe der Firmenchef selbst in der Presse öffentlich gemacht. Die Ermittlungen richteten sich gegen Unbekannte und basierten auf Informationen einer Spezialeinheit der Steuerbehörde.
Zudem gebe es eine Untersuchung wegen des Verdachts auf überteuerte Verträge. Unternehmen hinter Viktor Orbáns KampagneBalásys Unternehmen entwarfen unter anderem Orbáns jüngste Wahlkampagne, die die Wahl als Entscheidung zwischen Krieg und Frieden dargestellt hatte, sowie frühere Kampagnen gegen Einwanderung. Nach Angaben von Transparency International erhielten Balásys Firmen allein zwischen 2019 und 2021 staatliche Aufträge im Wert von 295 Milliarden Forint (rund 816 Millionen Euro).
Die Aufträge stammten zumeist vom Nationalen Kommunikationsbüro.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





