
Wadephul in Griechenland: Vergangenheit ist Gegenwart
Wadephul in Griechenland : Vergangenheit ist Gegenwart Ein Kommentar von Susanne Kusicke 04.05.2026, 19:53 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Johann Wadephul (links) und der griechische Außenminister Giorgios...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wadephul in Griechenland : Vergangenheit ist Gegenwart Ein Kommentar von Susanne Kusicke 04. 2026, 19:53 Lesezeit: 1 Min. Bildbeschreibung ausklappen Johann Wadephul (links) und der griechische Außenminister Giorgios Gerapetritis am Montag in Athen dpa Außenminister Johann Wadephul besucht Griechenland.
Dort zeigt ein Streit über Massaker der Wehrmacht, wie gegenwärtig die Vergangenheit noch ist. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Urlauber, die über Athen in ihre Ferienorte reisen oder die griechische Hauptstadt besichtigen, wird es wohl nur selten in den Vorort Kaisariani verschlagen. Vielleicht fahren sie auf dem Weg zum Hafen Piräus durch oder umgekehrt auf dem Weg vom Hafen zur Akropolis.
Die Einzelheiten
Die wenigsten werden wissen, dass die deutsche Wehrmacht dort an einem Schießstand zwischen 1941 und 1944 Hunderte Einwohner erschoss, im Mai 1944 etwa als „Vergeltung“ für den Tod von vier Wehrmachtssoldaten in Südgriechenland. Die Massaker sind in Deutschland, wie so viele andere an so vielen Orten in Europa, kaum (noch) bekannt. Jungen und auch nicht mehr ganz so jungen Menschen in Deutschland erscheint diese Vergangenheit fern, manche machen sogar vermeintlich „witzige“ Sprüche darüber.
In Griechenland hingegen weiß so gut wie jeder, was sich in Kaisariani zutrug. Dort leben noch Menschen, die damals ihre Eltern, Großeltern oder andere Verwandte verloren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





