
Waldbrand in Bayern: Bundeswehr löscht am Saurüsselkopf aus der Luft
Brand in den Chiemgauer Alpen Bundeswehr löscht am Saurüsselkopf aus der Luft Noch immer lodern die Flammen hoch oben am bayerischen Saurüsselkopf, selbst dem örtlichen Bürgermeister wird »mulmig«. Nun sollen die...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Brand in den Chiemgauer Alpen Bundeswehr löscht am Saurüsselkopf aus der Luft Noch immer lodern die Flammen hoch oben am bayerischen Saurüsselkopf, selbst dem örtlichen Bürgermeister wird »mulmig«. Nun sollen die Streitkräfte mit Hubschraubern helfen, den Waldbrand in den Griff zu bekommen. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Brand am Saurüsselkopf (Foto vom 4. Mai) Foto: Gabriel Neumayr / dpa Das anhaltende warme und trockene Wetter erhöht die Waldbrandgefahr in Deutschland erheblich.
Die Einzelheiten
An zahlreichen Stellen sind bereits Feuer ausgebrochen, dazu zählt der Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen. Dort soll der Kampf gegen den Waldbrand heute intensiv fortgesetzt werden. Die Bundeswehr wird laut Landratsamt Traunstein mit Hubschraubereinsätzen helfen.
Deren Hubschrauber könnten rund 5000 Liter Wasser transportieren, deutlich mehr als die Hubschrauber der Polizei, sagte der Traunsteiner Landrat Andreas Danzer (Freie Wähler). Er hatte am Vortag den Katastrophenfall ausgerufen. »Wir sind auf überörtliche Hilfe angewiesen«, so Danzer.
Mit der Feststellung des Katastrophenfalls werden die Einsatzkräfte, Fachstellen und Behörden zentral koordiniert. Schätzungen zufolge seien 50 bis 60 Hektar Wald in Brand geraten, hieß es beim Landratsamt. Das Feuer bedroht ein Trinkwasserschutzgebiet.
Was Experten sagen
»Wir müssen die Quelle schützen. Die Quelle versorgt 30. 000 Bürgerinnen und Bürger«, sagte Danzer.
An dem 1364 Meter hohen Berg bei Ruhpolding im Landkreis Traunstein lodern seit Sonntagabend die Flammen. Der Ruhpoldinger Bürgermeister Justus Pfeifer schilderte, der Berg sei als prägnantes Bergmassiv vom ganzen Talkessel zu sehen. »Und wenn man dann vor allem bei Dunkelheit rausschaut und diesen Berg brennen sieht, da wird einem ein bisschen mulmig.
« Bis zu 250 Kräfte waren am Montag im Einsatz. Bis zum Einbruch der Dunkelheit sollten Hubschrauber den Brand aus der Luft bekämpfen. In der Nacht müsse der Flugbetrieb eingestellt werden, sagte der Einsatzleiter, Kreisbrandrat Christoph Grundner.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





