
Weltgrößter Musikkonzern: Universal verkauft Spotify-Aktien: Was Taylor Swift damit zu tun hat
Weltgrößter Musikkonzern : Universal verkauft Spotify-Aktien: Was Taylor Swift damit zu tun hat Von Benjamin Fischer 30.04.2026, 13:39 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Superstar mit Weitblick: Taylor Swift...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Weltgrößter Musikkonzern : Universal verkauft Spotify-Aktien: Was Taylor Swift damit zu tun hat Von Benjamin Fischer 30. 2026, 13:39 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Superstar mit Weitblick: Taylor Swift veröffentlicht ihre Werke seit 2018 über das Universal-Label Republic und arbeitet auch mit Universals Verlag zusammen.
Der Aktienkurs von Universal steht unter Druck. Nicht nur Bill Ackman ist das ein Dorn im Auge. Nun soll die Beteiligung an Spotify halbiert werden.
Die Einzelheiten
Damit rückt auch eine Taylor-Swift-Klausel in den Fokus. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der größte Musikkonzern der Welt, Universal Music, hat angekündigt, die Hälfte seiner Beteiligung an Musikstreaming-Marktführer Spotify zu verkaufen. Wie das Unternehmen am Mittwochabend im Zuge der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal dieses Jahres mitteilte, soll zudem das Ende März aufgelegte 500 Millionen Euro schwere Aktienrückkaufprogramm auf ein Volumen in Höhe von einer Milliarde Euro aufgestockt werden.
Zur Begründung war im März von einer „deutlichen Diskrepanz“ zwischen der Marktbewertung von Universal und dem tatsächlichen Unternehmenswert die Rede. Eine Analyse, die auch Bill Ackman teilt. Mitte April hatte der umtriebige Hedgefondsmanager ein komplexes Übernahmeangebot für Universal präsentiert .
Es sieht eine Börsennotierung in den USA statt in Amsterdam vor und stellt Universal eine potentielle Marktkapitalisierung in Höhe von knapp 56 Milliarden Euro in Aussicht. Am Donnerstagvormittag betrug diese rund 33 Milliarden Euro. Die Aktie notierte mehr als fünf Prozent im Minus.
Was Experten sagen
Taylor Swifts Vertrag und die Spotify-Klausel Auch der Verkauf der Spotify-Beteiligung ist ein Teil von Ackmans Plan. Universal hält – Stand Ende 2025 – 3,1 Prozent der Anteile an Spotify. Ein Verkauf der Hälfte würde bemessen an Spotifys aktueller Marktkapitalisierung rund 1,2 Milliarden Euro einbringen.
Das Geld wird allerdings nicht komplett ins Aktienrückkaufprogramm fließen, ein Teil geht an mit Universal zusammenarbeitende Interpreten. Zu der Höhe und dem konkreten Vorgehen machte der Konzern zunächst keine näheren Angaben. Ein wichtiges Detail ist aber seit dem Jahr 2018 bekannt.
Die Auszahlungen werden nicht auf noch zu begleichende Vorschüsse angerechnet. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt, den Superstar Taylor Swift laut eigener Aussage im Jahr 2018 zur Bedingung gemacht hatte, ihre Werke fortan über den größten Musikkonzern der Welt zu veröffentlichen. Wie „Majors“ und „Indies“ zu Spotify-Aktionären wurden Universal und die beiden anderen „Majors“ genannten Musikriesen, Sony und Warner, hatten im Jahr 2008 im Zuge der ersten Lizenzdeals mit Spotify Anteile am damals noch kleinen Start-up erhalten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





