
Weltweit vorreiter: Australien verdoppelt Geldstrafe für Verstöße gegen Social-Media-Verbot
Weltweit vorreiter : Australien verdoppelt Geldstrafe für Verstöße gegen Social-Media-Verbot 27.06.2026, 19:40Lesezeit: 2 Min. Drei Schulkinder schauen in der Pause auf ihre Handys.dpaSeit Dezember gilt in Australien...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Weltweit vorreiter : Australien verdoppelt Geldstrafe für Verstöße gegen Social-Media-Verbot 27. 2026, 19:40Lesezeit: 2 Min. Drei Schulkinder schauen in der Pause auf ihre Handys.
dpaSeit Dezember gilt in Australien ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Laut einer Studie zeigen die Beschränkungen bisher kaum Wirkung. Jetzt sollen systematische Verstöße härter bestraft werden.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Gut sechs Monate nach der Einführung des weltweit ersten Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche will Australien Verstöße der Konzerne mit höheren Geldstrafen ahnden. Wie die Regierung am Samstag mitteilte, wird die Höchststrafe für systematische Verstöße auf 99 Millionen australische Dollar (59,9 Millionen Euro) verdoppelt. Die Internet-Aufsichtsbehörde soll zudem umfassendere Befugnisse erhalten.
Sie gehe möglichen Verstößen durch Facebook, Instagram, Snapchat, Tiktok und Youtube „aktiv“ nach, erklärte die Regierung. Australien war mit seinem im Dezember in Kraft getretenen Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige weltweiter Vorreiter. Seitdem erließen mehrere weitere Länder ähnliche Vorschriften, auch in Deutschland wird über das Thema diskutiert.
Eine am Donnerstag im Fachmagazin „British Medical Journal“ veröffentlichte Studie kam jedoch zu dem Ergebnis, dass das Verbot bisher kaum Auswirkungen auf das Nutzungsverhalten australischer Teenager hatte. Minderjährige umgehen demnach die per Gesetz erlassenen Beschränkungen, indem sie beispielsweise Fake-Accounts erstellen oder Konten nutzen, die auf ältere Personen registriert sind. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen „Es ist klar, dass die großen Tech-Konzerne nicht genug tun, um das Gesetz einzuhalten“, konstatierte nun Premierminister Anthony Albanese. Es seien „immer noch zu viele Kinder“ in den Onlinenetzwerken aktiv. Mit der Neuregelung verdeutliche die Regierung, „wie ernst wir jede Nichteinhaltung durch die Social-Media-Unternehmen nehmen“.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





