
WM 2026: Human Rights Watch sieht in Turnier in den USA »potenzielle Menschenrechtskatastrophe«
Turnier in den USA Human Rights Watch sieht in Fußball-WM »potenzielle Menschenrechtskatastrophe« Kommen ICE-Beamte bei der WM zum Einsatz? Dass diese Frage noch nicht geklärt ist, wertet die Menschenrechtsorganisation...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Turnier in den USA Human Rights Watch sieht in Fußball-WM »potenzielle Menschenrechtskatastrophe« Kommen ICE-Beamte bei der WM zum Einsatz? Dass diese Frage noch nicht geklärt ist, wertet die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch als Ausdruck einer »peinlichen« Anbiederung der Fifa an Donald Trump. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Fifa-Präsident Gianni Infantino (Mitte) zu Besuch im Oval Office Foto: Evan Vucci / AP / dpa 31 Tage vor dem Start der Fußball-WM hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) erneut die Fifa wegen ihres Umgangs mit US-Präsident Donald Trump kritisiert. »Einen Monat vor der Weltmeisterschaft hat niemand eine Ahnung, was passieren wird.
Die Einzelheiten
Da man kein effektives System für Menschenrechte und keine Aktionspläne hat, sondern nur den einen Mann im Weißen Haus, könnte alles Mögliche passieren«, sagte Minky Worden von Human Rights Watch in einem Interview mit . Mit Blick auf die Einhaltung der Menschenrechte beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juli) habe die Fifa »auf unvorstellbarer Ebene« versagt, sagte die zuständige Direktorin für den Bereich »Global Initiatives«.
»Momentan sieht es eher danach aus, dass das Turnier eine potenzielle Menschenrechtskatastrophe wird. « Bild vergrößern Bundesbeamte der US-Einwanderungsbehörde ICE Foto: Jonathan Ernst / Die Fifa habe zwar sogenannte Menschenrechtsaktionspläne im Rahmen der Turniervergabe vorgeschrieben, doch nur ein Bruchteil der WM-Städte habe diese bis jetzt tatsächlich veröffentlicht. Diese wenigen Konzepte seien dabei nicht besonders gut und gingen laut Worden nicht auf die Sicherheitsbedenken von HRW ein.
Das größte Risiko liege im Umgang mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE, führte Worden aus. Die »paramilitärische Polizei« betreibe eine brutale und menschenverachtende Politik und missbrauche ihre Befugnisse. Einsätze von ICE-Beamten im WM-Umfeld müssten »unbedingt verhindert werden«.
Was Experten sagen
Es handle sich um Risiken, die der Fifa seit Langem bekannt seien, die sie aber nicht angegangen sei: »Auch innerhalb der Fifa nimmt niemand das Wort ›ICE‹ in den Mund. « Zudem kritisierte Worden die Vergabe des neu geschaffenen Friedenspreises durch den Weltverband an Trump. »Hierbei handelt es sich um eine Form der Korruption«, sagte sie.
Der Preis sei »eine erfundene Sache, um einem Mann zu schmeicheln«, der nicht für Frieden stehe, sondern für »gewaltsame Unterdrückung«, Bombardierungen außerhalb des Staatsgebiets und Kriege im Ausland. Mehr zum Thema Fifa-Kongress in Kanada: Sein Friedenspreis stiftet Unfrieden, aber Infantino denkt lieber an die (eigene) Zukunft Von Peter Ahrens Hohe Kaution für afrikanische Fußballfans: Die 15.
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