
WM 2026 in den USA: Oliver Bierhoff warnt DFB vor Moraldebatten »auf dem Rücken der Spieler«
Politische Positionierung bei WM in den USA Bierhoff warnt DFB vor Moraldebatten »auf dem Rücken der Spieler« Einen Monat vor dem Start der WM rät Ex-DFB-Manager Oliver Bierhoff seinem früheren Arbeitgeber zu mehr...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Politische Positionierung bei WM in den USA Bierhoff warnt DFB vor Moraldebatten »auf dem Rücken der Spieler« Einen Monat vor dem Start der WM rät Ex-DFB-Manager Oliver Bierhoff seinem früheren Arbeitgeber zu mehr Zurückhaltung als 2022 in Katar. Teams müssten gut abwägen, ob sie sich politisch positionieren. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Oliver Bierhoff, 2022 Foto: Heiko Becker / Der frühere DFB-Direktor Oliver Bierhoff warnt mit Blick auf die Fußball-WM 2026 vor einer ähnlichen politischen Debatte wie vor der Endrunde 2022 in Katar. Der DFB solle einmal Position beziehen und dann deutlich machen: »Lasst die Mannschaft in Ruhe!
Die Einzelheiten
Tragt eure Moraldebatten gerne aus, aber nicht auf dem Rücken der Spieler«, sagte der 48-Jährige im Interview mit dem »Stern« . Vor dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko wird beim Deutschen Fußball-Bund über den Umgang mit US-Präsident Donald Trump debattiert. »Lasst die Fußballer ihren Sport in Wettkämpfen ausüben, für die sie 365 Tage im Jahr hart arbeiten«, sagte Bierhoff.
Wenn Athleten unterschiedlicher Hautfarbe oder Religion sportlich fair miteinander umgingen, entstünden Bilder, die verbindend wirken könnten. Mehr zum Thema Turnier in den USA: »Ein WM-Boykott ist eine Schnapsidee« Von Sophie Garbe, Christian Teevs und Severin Weiland Bundesregierung zur Fußball-Endrunde in den USA: WM-Boykott? »Das unterstützen wir nicht« Erfundener »Friedenspreis«: EU-Abgeordnete fordern Uefa zu möglichem WM-Boykott auf – wegen Trumps Politik Von Timo Lehmann, Brüssel Fußball-Weltmeisterschaft in den USA: WM-Boykott?
-Pauli-Debatte Eine Analyse von Peter Ahrens Einen Boykott des Turniers lehne er ab, sagte der frühere Nationalspieler. Er verwies auf enge wirtschaftliche und politische Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. »Warum sollte ausgerechnet die Nationalmannschaft eine andere Haltung einnehmen?
Was Experten sagen
Ein kritischer Kommentar eines Fußballers werde an der Lage nichts ändern. Bierhoff selbst hat enge geschäftliche Verbindungen zu den USA, er soll sich in Europa um die Belange der New England Patriots aus der nordamerikanischen Football-Liga NFL kümmern. Die Lehren aus KatarBierhoff stand 2022 im Zentrum der Kritik, als über das Turnier in Katar und den Umgang mit der Menschenrechtslage im Gastgeberland diskutiert wurde.
Von der Nationalmannschaft wurden klare Zeichen verlangt, am Ende überlagerte die Debatte das Sportliche. Damals hatte der Verband das Tragen der »One Love«-Kapitänsbinde angekündigt. Auf Druck der Fifa knickte der DFB aber schließlich ein.
Die DFB-Auswahl schied in der Vorrunde aus. Vor dem Spiel gegen Japan (1:2) sorgten die Spieler mit einer Geste für Aufsehen – aus Protest gegen die Vorgaben des Weltverbandes Fifa hielten sie sich beim Teamfoto die Hand vor den Mund.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





