
Würzburg: Stadtwerke raten Leitungswasser abzukochen wegen Bakterien
Maßnahme nach Bakterienfund Würzburger sollen Leitungswasser abkochen Wer in Würzburg und Umgebung Leitungswasser trinken will, sollte es besser abkochen. Dazu raten die örtlichen Versorgungsbetriebe, nachdem bei einer...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Maßnahme nach Bakterienfund Würzburger sollen Leitungswasser abkochen Wer in Würzburg und Umgebung Leitungswasser trinken will, sollte es besser abkochen. Dazu raten die örtlichen Versorgungsbetriebe, nachdem bei einer Probe Enterokokken im Wasser festgestellt wurden. 37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Grund für die Warnung ist ein Verunreinigung des Wassers mit Enterokokken Foto: Marijan Murat / dpa Die Menschen in ganz Würzburg und im benachbarten Gerbrunn sollen vorsichtshalber ihr Trinkwasser abkochen. Grund ist eine bakterielle Verunreinigung mit Enterokokken, die bei einer Routineuntersuchung in einem Pumpwerk festgestellt worden sei.
Die Einzelheiten
Das teilte die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) mit. Man arbeite mit Hochdruck daran, die Ursache für die Verunreinigung aufzudecken. Zudem würden im gesamten Versorgungsgebiet Nachproben untersucht.
Das Unternehmen forderte dazu auf, Wasser vor der Benutzung sprudelnd aufzukochen und mindestens zehn Minuten langsam abkühlen zu lassen. Das gelte etwa für Wasser zur Zubereitung von Lebensmitteln, das Waschen von Obst und Gemüse oder für das Zähneputzen, aber auch für das Reinigen von Wunden oder eine Nasenspülung. Enterokokken sind Bakterien und können nach Angaben der WVV gesundheitsschädlich sein, insbesondere für immungeschwächte Personen, Kinder und ältere Menschen.
Sie kommen auch in der menschlichen Darmflora vor, bestimmte Enterokokken-Stämme können allerdings bei Menschen, deren Immunsystem stark geschwächt ist, Infektionen auslösen. Die Bakterien weisen eine hohe Temperaturtoleranz auf, daher raten die Versorgungswerke dazu, das Trinkwasser abzukochen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





