
Yfood: Nestlé übernimmt Hersteller von Milchdrinks vollständig
Produzent von Milchdrinks Nestlé übernimmt Yfood vollständig Milch mit Wasser, ein paar Zusätze und Süßstoff: Solche Getränke werden von Yfood vermarktet. Der Erfolg des Herstellers schmeckt auch dem Lebensmittelkonzern...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Produzent von Milchdrinks Nestlé übernimmt Yfood vollständig Milch mit Wasser, ein paar Zusätze und Süßstoff: Solche Getränke werden von Yfood vermarktet. Der Erfolg des Herstellers schmeckt auch dem Lebensmittelkonzern Nestlé. 44 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Yfood-Flaschen: Hier noch mit Nutriscore-Angabe Foto: Manfred Segerer / IMAGO Drei Jahre lang arbeiteten die Yfood-Gründer bereits mit Nestlé zusammen, nun will das Schweizer Unternehmen den Milchdrink-Hersteller Yfood vollständig übernehmen. Das teilte der weltweit tätige Lebensmittelkonzern diese Woche mit.
Die Einzelheiten
Yfood bietet seine Drinks in 30 Ländern an. Das Unternehmen erzielte 2025 laut Mitteilung einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro und verzeichnete damit ein zweistelliges Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Yfood wolle nun die Expansion der Marke über Europa hinaus vorantreiben.
500 Kalorien je FlascheNestlé hält bereits seit 2023 eine 49-prozentige Minderheitsbeteiligung an Yfood. Vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen sollen die verbleibenden Anteile der Gründer zum 3. Juli an das Unternehmen übergehen.
Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Das laut Website 2017 in München gegründete Start-up beschäftigt mehr als 150 Mitarbeitende. Unter dem Slogan »This is Food« bewirbt das Unternehmen seine Drinks als »vollwertige Trinkmahlzeit«.
Was Experten sagen
Verbraucherschützer von Foodwatch hatten eine der Rezepturen 2023 heftig kritisiert. Es handle sich schlicht um Milch mit Wasser und ein paar zugesetzten Vitaminen, Mineralien und Süßstoff, hieß es zu einem Yfood-Drink. Das Unternehmen räumte damals auf Nachfrage ein, die Drinks stellten »keinen kompletten Nahrungsersatz dar«.
Es handle sich um Lebensmittel, »die in eine ausgewogene und vielseitige Ernährung integriert werden sollten«. Mehr zum Thema Social-Media-Hype: Arla investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in Skyr-Produktion Von Katharina Koerth Gewürzunternehmen aus Hamburg: Ankerkraut-Gründer kaufen Anteile von Nestlé zurück Hype um Berliner Energydrink: »Wir wollen das Coca-Cola des 21. Jahrhunderts werden« Von Philip Bethge Zugleich haben die Yfood-Drinks viele Kalorien, rund 500 in nur einer Halbliterflasche.
Das bis Jahresbeginn noch mit dem Nutriscore A vermarktete Lebensmittel ist deshalb nun mit einem E eingestuft , der schlechtesten Bewertung. Das hängt damit zusammen, dass Yfood in dem Schema nun als Getränk und nicht mehr als Mahlzeit gewertet wird und für Getränke strengere Kriterien gelten. Schon 2024 hatte das Start-up deshalb angekündigt , diese freiwillige Lebensmittelkennzeichnung nicht mehr auf seine Produkte zu drucken.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





