
Zwickau: Dirk Panter schlägt chinesische Partner für Volkswagen-Werk vor
»Chance für Zwickau« Sächsischer Minister schlägt chinesische Beteiligung an VW-Werk vor Das Volkswagen-Werk in Zwickau für vollelektrische Autos leidet unter schlechter Auslastung. Um einen weiteren Stellenabbau zu...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Chance für Zwickau« Sächsischer Minister schlägt chinesische Beteiligung an VW-Werk vor Das Volkswagen-Werk in Zwickau für vollelektrische Autos leidet unter schlechter Auslastung. Um einen weiteren Stellenabbau zu verhindern, bringt Sachsens Wirtschaftsminister nun ein Joint Venture ins Spiel. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern VW-Werk in Zwickau: Chronisch schlecht ausgelastet Foto: Hendrik Schmidt / dpa Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter schlägt chinesische Autohersteller als Partner in der Produktion im Volkswagen-Werk in Zwickau vor. »Es ist besser, industrielle Kompetenz bei VW in Sachsen weiterzuentwickeln und die Produktion abzusichern, als auf verlorenem Posten zu kämpfen und Wertschöpfung zu verlieren.
Die Einzelheiten
Wir müssen mit der Zeit gehen. Deswegen: China ist eine Chance für Zwickau«, sagte der SPD-Politiker in der »Bild«-Zeitung. Ein Joint Venture zwischen Volkswagen und einem chinesischen Hersteller sei eine Möglichkeit.
Diese könnten eine oder mehrere derzeit nicht ausgelastete Produktionslinien nutzen und Fahrzeuge in Sachsen fertigen. Voraussetzung seien klare europäische Regeln und Standards. »Unser Maßstab ist nicht Ideologie, sondern industrielle Zukunftsfähigkeit und sichere Arbeitsplätze bei VW in Sachsen.
«In Zwickau baut VW ausschließlich vollelektrische Autos wie den ID. 3 oder den Audi Q4 e-tron. Nach Unternehmensangaben waren in dem Werk Ende des vergangenen Jahres 8000 Menschen beschäftigt.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Mindestens ein Prozent: Ex-Minister Günther strebt Beteiligung Sachsens an VW an Turbulenzen auf dem weltgrößten Automarkt: Volkswagen schließt erstmals großes Werk in China Modell-Entwicklung in der Volksrepublik: Mit diesem Ungetüm startet Volkswagen seine China-Revolution Von Alexander Demling und Maria Stöhr Volkswagen kämpft schon länger mit Problemen: Der Umstieg auf E-Autos läuft schleppend, chinesische Hersteller mischen den Markt in Europa auf und die US-Zollpolitik macht den Autobauern hierzulande das Leben schwer. Chinesische Hersteller wie BYD, Geely oder SAIC drängen mit Macht auf den europäischen Markt. Sie reagieren damit auf den harten Preiskampf in China und die massiven Überkapazitäten dort.
Mehrere chinesische Hersteller suchen derzeit nach Werken in Europa, und auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte hier zuletzt VW-Werke ins Spiel gebracht. Bei Experten gilt der Schritt aber als riskant. Horst Schneider, Analyst bei der Bank of America, sprach von einem »Wolf im Schafspelz«, den sich VW so möglicherweise hereinhole.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





