
ADAC warnt vor Einschränkungen bei der Luftrettung
Krankenkassen-Sparpaket ADAC warnt vor Einschränkungen bei der Luftrettung Die Koalition tritt bei den Krankenkassen auf die Ausgabenbremse – und könnte damit nach Ansicht des ADAC die flächendeckende Einsatzfähigkeit...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krankenkassen-Sparpaket ADAC warnt vor Einschränkungen bei der Luftrettung Die Koalition tritt bei den Krankenkassen auf die Ausgabenbremse – und könnte damit nach Ansicht des ADAC die flächendeckende Einsatzfähigkeit der Luftrettung gefährden. Der Dienst sei schon heute auf Spenden angewiesen. 07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern ADAC-Helikopter bei einer Luftrettungsübung in Bayern (2025) Foto: Malin Wunderlich / dpa Die ADAC-Luftrettung warnt vor negativen Folgen des geplanten Krankenkassen-Sparpakets. »Sollte der Gesetzentwurf unverändert umgesetzt werden, drohen mittelfristig Einschränkungen von Leistungen oder sogar die Schließung einzelner Luftrettungsstationen«, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung, Frédéric Bruder.
Die Einzelheiten
Das gefährde die flächendeckende Einsatzfähigkeit der Luftrettung. Besonders betroffen wären demnach ländliche und strukturschwache Regionen, in denen die Luftrettung häufig eine entscheidende Rolle bei lebensbedrohlichen Notfällen spielt, weil es dort weniger Rettungswachen und Krankenhäuser gebe. 000 Flüge pro Jahr»Beim Entwurf der Reform sind die absehbaren Folgen für die Notfallversorgung offensichtlich nicht ausreichend berücksichtigt worden«, kritisiert Bruder.
Eine Korrektur sei dringend erforderlich. Ihm geht es dabei um eine im Gesetzentwurf vorgesehene Begrenzung von Vergütungssteigerungen. Die Koalition setzt dabei – den Empfehlungen von Experten folgend – auf eine »einnahmen-orientierte Ausgabenpolitik«.
Damit die Kassen nicht mehr Geld ausgeben, als sie einnehmen, sollen die Vergütungen für Leistungserbringer wie die Luftrettung, aber auch Ärzte und Krankenhäuser nicht sich am Wachstum der sogenannten Grundlohnrate orientieren. Mehr zum Thema Zerfledderte Gesundheitsreform: Alle sparen – und der Bund bedient sich Der SPIEGEL-Leitartikel von Benjamin Bidder Pläne für Gesundheitsreform: Was gut ist an Warkens Sparpaket – und was nicht Eine Analyse von Benjamin Bidder, Matthias Kaufmann und Christian Teevs Gesundheitsreformer Gerlach: »Gutverdiener aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu vertreiben, ist ein Risiko« Ein Interview von Benjamin Bidder und Martin U. Müller Gesundheitssystem in der Krise: Das steckt hinter dem Kostenschock der Krankenkassen Von Benjamin Bidder, Matthias Kaufmann und Martin U.
Was Experten sagen
Müller Hintergrund sind die teils erheblichen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen der vergangenen Jahre. Dabei waren auch die Ausgaben für Rettungseinsätze stark gewachsen. Allerdings machen die Ausgaben für Luftrettung laut einer Auswertung der AOK dabei nur einen winzigen Bruchteil aus .
Zudem seien die Ausgaben für Luftrettung laut AOK unterdurchschnittlich gewachsen. Bereits jetzt sei die Luftrettung teilweise auf Spenden angewiesen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





