
AfD-Bundesparteitag: Alternative für Funktionäre
AfD-Bundesparteitag : Alternative für Funktionäre Von Justus Bender 03.07.2026, 19:34Lesezeit: 7 Min. Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla im BundestagReutersAm Samstag wählt die AfD einen neuen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. AfD-Bundesparteitag : Alternative für Funktionäre Von Justus Bender 03. 2026, 19:34Lesezeit: 7 Min. Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla im BundestagReutersAm Samstag wählt die AfD einen neuen Bundesvorstand und will auf der Bühne harmonisch wirken.
Zehn Funktionäre haben uns erzählt, wie hinter den Kulissen mit Drohungen und Intrigen um Posten gekämpft wird. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die AfD war mal für ihre ungeordneten Parteitage bekannt. Manches wirkte wie Satire.
Die Einzelheiten
Für die Versammlungsleitung meldeten sich rüstige Senioren und erklärten in langatmigen Bewerbungsreden, warum weit zurückliegende berufliche Erfolge sie qualifizierten. Die Befürworter der anderen Kandidaten stellten ehrabschneidende Fragen, es gab Tumulte. Irgendwann standen Mitglieder auf, die beide Zeigefinger hochstreckten, um einen Antrag zur Geschäftsordnung anzukündigen.
Das war der Gipfel des Querulantentums. Die Redner unterbrachen die Personaldebatte, um eine Nebendebatte über die Länge der Redezeiten zu führen. Manchmal vergingen Stunden, bis sich alle Beteiligten auf eine Versammlungsleitung oder Tagesordnung geeinigt hatten.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Trotzdem waren AfD-Politiker stolz darauf, keine Funktionärspartei zu sein, in der Ämter und Mandate unter klüngelnden Interessengruppen verschachert werden. Ganz unabhängig von Ideologie und Radikalität galt: AfD-Parteitage waren chaotisch, aber alles, was geschah, passierte auf offener Bühne.
Was Experten sagen
Man wusste, wer mit wem eine Allianz bildete und wer wen verhindern wollte, einfach, weil alle das spontan und ehrlich sagten. Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen Beim AfD-Parteitag am Wochenende in Erfurt wird das nicht so sein.
Der Plan der Parteiführung lautet, Harmonie zu inszenieren, wo keine ist: Die Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sollen sich in zuneigungsvoller Eintracht gegenseitig zur Wiederwahl vorschlagen, zuerst Weidel Chrupalla, dann Chrupalla Weidel. Und dann sollen sie ohne Gegenkandidaten gewählt werden. Anders als bei früheren Parteitagen wird die Frage nicht sein, ob sich Radikale oder Gemäßigte durchsetzen.
Manche Kandidaten werden von so gegensätzlichen Figuren wie Björn Höcke und Alice Weidel unterstützt. Oder von Tino Chrupalla und dem liberalen Vorsitzenden von Nordrhein-Westfalen, Martin Vincentz. Wer die AfD in der alten Lagerlogik analysieren will, wird nicht weit kommen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





