
AfD in Brandenburg: Bericht legt DDR-Vergangenheit von AfD-Politikern offen
Das MfS und die AfD Stasi sind immer die anderen Die Rechtspopulisten inszenieren sich als Erben der friedlichen Revolution. Doch ein Bericht aus dem Brandenburger Landtag zeigt: Einige AfD-Politiker haben eine ganz...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Das MfS und die AfD Stasi sind immer die anderen Die Rechtspopulisten inszenieren sich als Erben der friedlichen Revolution. Doch ein Bericht aus dem Brandenburger Landtag zeigt: Einige AfD-Politiker haben eine ganz andere DDR-Historie. Von Fabian Hillebrand und Florian Kistler 14.
02 Uhr aus DER SPIEGEL 21/2026 Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Landtagsabgeordneter Roman Kuffert, Landeschef Björn Höcke: »Es fühlt sich schon wieder so an wie in der DDR« Foto: Jan Huebner / IMAGO Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Die Einzelheiten
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Wie leicht ihnen die DDR-und Stasi-Vergleiche doch über die Lippen gehen: Als »schmierige Stasi-Spitzel« beschimpfte Parteichefin Alice Weidel den Verfassungsschutz, als dieser ankündigte, die AfD-Jugend ins Visier zu nehmen. Parteichef Tino Chrupalla bezichtige Journalisten der »Stasi-Methoden«, nachdem diese über ein Geheimtreffen in Potsdam berichteten, auf dem AfD-Politiker und andere Rechtsextreme über Remigrationspläne sprachen.
»Es fühlt sich schon wieder so an wie in der DDR«, sagte Björn Höcke einst. Die AfD will die Wende vollenden, so stand es schon häufig auf ihren Wahlkampfplakaten. Sie wähnt sich im Gleichschritt mit den Demonstranten, die 1989 das DDR-Regime stürzten.
Doch in ihren Reihen finden sich auch Menschen, die am DDR-Regime teilhatten, von ihm profitierten, die es stützten. DER SPIEGEL 21/2026 War Opa Nazi? Die digitale NSDAP-Mitgliederkartei entlarvt deutsche Familienlügen.
Was Experten sagen
Aus Vorfahren werden Täter und Mitläufer, ein Land muss seine Vergangenheit neu prüfen. Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL. Zur Ausgabe Das Brandenburger Abgeordnetengesetz sieht vor, dass die Mitglieder des Landtags nach Annahme ihres Mandats auf geheimpolizeiliche, vor allem hauptamtliche oder inoffizielle Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR überprüft werden.
In dieser Woche veröffentlichte eine Kommission die Ergebnisse der Überprüfung. Demnach fielen 4 von 30 Abgeordneten der AfD mit Kontakten zur Staatssicherheit der DDR auf. Deckname »Atze«Unter ihnen Falk Janke und Peter Drenske.
Beide leisteten ihren Wehrdienst im Wachregiment Felix Dserschinski, das dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) unterstand und das Staats- und Parteigebäude bewachen und DDR-Repräsentanten und Gäste schützen sollte. Sowohl bei Janke als auch bei Drenske war laut Bericht keine vorherige oder anschließende Tätigkeit für die Stasi ersichtlich. Drenske sitzt seit 2019 im Landtag und tauchte deshalb bereits im vorherigen Bericht der Kommission auf.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





