
Aktiengeschäfte: Trumps Aktienkäufe werfen Fragen auf
Aktiengeschäfte : Trumps Aktienkäufe werfen Fragen auf Von Katja Gelinsky, Berlin , Winand von Petersdorff, Washington 15.05.2026, 19:21Lesezeit: 5 Min. US-Präsident Donald Trump auf Staatsbesuch in ChinadpaIn Trumps...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Aktiengeschäfte : Trumps Aktienkäufe werfen Fragen auf Von Katja Gelinsky, Berlin , Winand von Petersdorff, Washington 15. 2026, 19:21Lesezeit: 5 Min. US-Präsident Donald Trump auf Staatsbesuch in ChinadpaIn Trumps Wertpapiervermögen gab es binnen drei Monaten 3600 Transaktionen.
Der US-Präsident kaufte auch Anteile von Unternehmen, die von seiner Politik abhängig sind. Und was ist in Deutschland erlaubt? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Das gewaltige Wertpapiervermögen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres durch mehr als 3600 Transaktionen umgeschichtet worden, darunter mehr als 2300 Käufe von Aktien und ETF.
Die Einzelheiten
Der Rest sind Verkäufe. Das geht aus dem Bericht des U. Office of Government Ethics hervor, der jetzt veröffentlicht wurde.
Die Käufe in den 90 Tagen hatten ein Volumen zwischen 126 Millionen und knapp 400 Millionen Dollar, die Verkäufe zwischen 86 Millionen und 296 Millionen Dollar. Die amerikanischen Ethikgesetze verpflichten den Präsidenten, den Wert von Aktiengeschäften in groben Bandbreiten offenzulegen. Unter den größten offengelegten Transaktionen sind Nvidia, Boeing, Microsoft, Amazon, Meta und Apple die politisch abhängigsten Namen.
Nvidia und Boeing stechen hervor, weil ihre Börsenaussichten unmittelbar mit Trumps Chinapolitik verknüpft waren. Boeing-Aktien im Wert zwischen einer Million und fünf Millionen Dollar wurden dem Trump-Portfolio hinzugefügt. Das Unternehmen ist abhängig von Trumps Handelsdiplomatie und sicherte sich auf der Chinareise offenbar Verkäufe von 200 Boeing-Flugzeugen.
Was Experten sagen
Nvidia-Aktien im Wert von bis zu fünf Millionen DollarEin anderer Fall ist Nvidia: Trump kaufte am 10. Februar Nvidia-Aktien im Wert von einer bis fünf Millionen Dollar – nur eine Woche, bevor Nvidia ein großes Abkommen mit dem KI- und Social-Media-Konzern Meta über Rechenleistung bekannt gab. Januar hatte Trump Nvidia-Aktien im Wert von 500.
000 bis einer Million Dollar gekauft – eine Woche, bevor das Handelsministerium offiziell den Verkauf bestimmter Nvidia-Chips nach China genehmigte. Der chinesische KI-Markt ist für Nvidia seit Langem ein begehrtes Ziel, zumal die US-Regierung den Verkauf fortgeschrittener KI-Chips an Länder kontrolliert, die als ausländische Gegner eingestuft werden, darunter China. Der Vorstandsvorsitzende von Nvidia, Jensen Huang, begleitete Trump jetzt nach China.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





