
Amokfahrt in Leipzig: Verdächtiger hat seine Tat in Chatnachricht angedeutet
Tödliche Attacke in Stadtzentrum Mutmaßlicher Amokfahrer von Leipzig hat seine Tat in Chatnachricht angedeutet Bereits im April kündigte Jeffrey K. seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau eine mögliche Gewalttat...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tödliche Attacke in Stadtzentrum Mutmaßlicher Amokfahrer von Leipzig hat seine Tat in Chatnachricht angedeutet Bereits im April kündigte Jeffrey K. seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau eine mögliche Gewalttat indirekt an. Die Polizei ist offenbar erst am Abend der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt auf die Nachricht gestoßen.
23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Passanten haben in Leipzig Blumen niedergelegt und Kerzenlichter aufgestellt Foto: Jens Schluter / Der mutmaßliche Fahrer, der am Montag in Leipzig mit einem Auto in eine Menschengruppe fuhr, soll seine Tat Wochen zuvor in einer Chatnachricht angedeutet haben.
Die Einzelheiten
Wie die »Zeit« und die »Leipziger Volkszeitung« berichten, schrieb der 33-jährige Jeffrey K. im April an seine getrennt lebende Ehefrau: »Ist schon lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren«. Ein Sprecher der Leipziger Polizei bestätigte den Zeitungen, die Nachricht liege der Behörde vor – sie sei jedoch erst am Abend der Tat bekannt geworden.
Die Nachricht soll sich gegen Personen im Umfeld der Ehefrau gerichtet haben. Nachdem sich das Paar laut »Zeit« offenbar im Februar getrennt hatte, habe sich die Frau im März an das Jugendamt gewandt, konnte K. den Umgang mit dem gemeinsamen Kind jedoch nicht verwehren.
Im April erstattete sie mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Bedrohung. Am Montagnachmittag war der Mann in der Leipziger Innenstadt durch eine belebte Fußgängerzone gefahren. Eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann starben, sechs weitere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.
Was Experten sagen
Lebensgefahr bestehe inzwischen nicht mehr, teilten Ermittler mit. Ein politischer oder religiöser Hintergrund sei nicht erkennbar. Der Beschuldigte wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.
Wie mehrere mit den Ermittlungen vertraute Personen gegenüber der »Zeit« sagten, soll Jeffrey K. an einer Psychose leiden und selbst davon gesprochen haben, wahnhafte Stimmen zu hören. Ein Polizeisprecher bestätigte der »Leipziger Volkszeitung«, dass die Frau am 16.
April direkt auf dem Revier Anzeige erstattete. Anschließend wurden Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Bedrohung im Zusammenhang mit der Ankündigung eines Verbrechens aufgenommen. Einen Tag später, am 17.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





