
Antisemitismus: Jede zweite jüdische Gemeinde erlebt antisemitische Vorfälle
Judenhass in Deutschland Jede zweite jüdische Gemeinde erlebt antisemitische Vorfälle Seit Jahren warnen die jüdischen Gemeinden in Deutschland vor wachsendem Antisemitismus. In einer Umfrage berichten nun 46 von 102...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Judenhass in Deutschland Jede zweite jüdische Gemeinde erlebt antisemitische Vorfälle Seit Jahren warnen die jüdischen Gemeinden in Deutschland vor wachsendem Antisemitismus. In einer Umfrage berichten nun 46 von 102 Gemeinden von Übergriffen, Drohungen und Zerstörungen. 50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren image"> Bild vergrößern Polizeifahrzeug vor einer Synagoge in Stuttgart Foto: Gregor Bauernfeind / dpa Fast jeder zweite jüdische Gemeinde in Deutschland leidet unter antisemitischer Gewalt und Hass. Dies geht aus einem »Lagebild« des Zentralrats der Juden in Deutschland hervor.
Die Einzelheiten
In der Umfrage berichteten 46 von 102 Gemeinden von Beleidigungen, Hetze, Drohungen oder Zerstörungen in den vorangegangenen zwölf Monaten. Davon waren die Hälfte Sachbeschädigungen oder Schmierereien an Gebäuden. Es war bereits die dritte derartige Umfrage unter Führungspersonen der jüdischen Gemeinden seit dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7.
Derzeit berichten immer noch 68 Prozent der Gemeinden in Deutschland, dass sie das Leben seit dieser Zäsur als unsicherer wahrnehmen. Der Wert lag 2024 allerdings noch bei 84 Prozent. Sorge um Folgen des Irankriegs Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas im Oktober 2025 hat die Lage aus Sicht von 61 Prozent der Gemeinden in Deutschland nicht verändert.
18 Prozent berichteten von einer Verbesserung, 13 Prozent von einer Verschlechterung. Der Krieg Israels und der USA gegen Iran seit Februar bringt nach Einschätzung von 62 Prozent der Gemeinden in Deutschland eine Verschlechterung ihrer Lage. Der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster , erklärte zu den Ergebnissen, seit dem 7.
Was Experten sagen
Oktober 2023 habe sich für Juden in Deutschland die »neue Normalität« einer gravierenden Sicherheitslage entwickelt. Es sei »eine Lage, in der Jüdische Gemeinden permanent geschützt werden müssen und der Antisemitismus als Teil des öffentlichen Raums eine Normalisierung erfahren hat, eine Lage, in der auch Graffitis, die mitten in Berlin offen zum Mord an Juden aufrufen, keinen Sturm der Entrüstung auslösen«, sagte Schuster. »Diese Zustände sind unhaltbar.
« Mehr zum Thema Angegriffen, bedroht und beleidigt: Anzahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland drastisch gestiegen Netzwerk Rias: Antisemitische Vorfälle in NS-Gedenkstätten nehmen deutlich zu So viel tödliche Gewalt wie seit 30 Jahren nicht mehr: Antisemitismus laut Bericht weltweit auf Höchststand Der wachsende Antisemitismus in Deutschland sorgt bereits seit Jahren für Diskussionen. »Das Judentum in der Diaspora erlebt seine wohl größte Katastrophe seit 1945«, schrieb etwa der jüdische Historiker Rafael Seligmann im SPIEGEL . jpe/dpa = $appBridge.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





