
Atlantik-Kreuzfahrt: Möglicher Hantavirus-Ausbruch: Ein deutscher Passagier tot
Atlantik-Kreuzfahrt : Möglicher Hantavirus-Ausbruch: Ein deutscher Passagier tot 04.05.2026, 16:07 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Das Schiff „Hondius“ vor seinem Zielhafen auf Kap Verde Auf einer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Atlantik-Kreuzfahrt : Möglicher Hantavirus-Ausbruch: Ein deutscher Passagier tot 04. 2026, 16:07 Lesezeit: 2 Min. Bildbeschreibung ausklappen Das Schiff „Hondius“ vor seinem Zielhafen auf Kap Verde Auf einer Atlantik-Kreuzfahrt sterben drei Menschen, darunter ein Deutscher.
Womöglich hängen die Todesfälle mit einem Ausbruch des Hantavirus an Bord zusammen. Ein weiterer Passagier wird intensivmedizinisch behandelt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach einem möglichen Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff ist nach Angaben des Schiffsbetreibers auch ein deutscher Passagier gestorben.
Die Einzelheiten
Am Sonntag sei die Person an noch ungeklärter Ursache an Bord der „Hondius“ gestorben, teilte der niederländische Reiseveranstalter Oceanwide Expeditions in Vlissingen mit. Weitere Einzelheiten wie Geschlecht oder Alter waren zunächst unbekannt. Von deutschen Behörden gab es zunächst dazu keine Informationen zu dem Fall.
Zuvor war bereits bekannt geworden, dass zwei Niederländer – ein älteres Ehepaar – gestorben waren. Der Mann war nach den neuesten Angaben des Betreibers bereits am 11. April an Bord gestorben und eine Frau am 27.
April, als sie bereits auf der Heimreise war. Wie bei dem deutschen Passagier sei auch bei diesen beiden Todesfällen unbestätigt, ob sie mit einem möglichen Ausbruch des Hantavirus an Bord zusammenhängen. Zweifelsfrei bestätigt ist das Virus demnach nur in einem Fall: Am 27.
Was Experten sagen
April war ein weiterer Passagier an Bord schwer erkrankt. Er werde zur Zeit auf der Intensivstation in Johannesburg behandelt. Sein Zustand sei kritisch, aber stabil.
Bei diesem Patienten wurde nach Angaben des Unternehmens das Hantavirus festgestellt. Mehrere Verdachtsfälle Zwei Crewmitglieder, ein Brite und ein Niederländer, seien ebenfalls erkrankt. Beide hätten Probleme mit den Atemwegen, einer habe schwere, der andere milde Symptome.
Bei beiden sei die Infektionsursache unklar und das Hantavirus sei noch nicht bestätigt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet die Fälle der Gestorbenen sowie die weiteren Infizierten – neben dem bestätigten Fall – jedoch als Hantavirus-Verdachtsfälle.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





