
Ausbruch des Hantavirus: Kreuzfahrt in die Katastrophe
Ausbruch des Hantavirus : Kreuzfahrt in die Katastrophe Von Tjerk Brühwiller, São Paulo 06.05.2026, 10:17Lesezeit: 2 Min. Vor Kap Verde: Das niederländische Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ liegt noch vor Anker.dpaDrei...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ausbruch des Hantavirus : Kreuzfahrt in die Katastrophe Von Tjerk Brühwiller, São Paulo 06. 2026, 10:17Lesezeit: 2 Min. Vor Kap Verde: Das niederländische Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ liegt noch vor Anker.
dpaDrei Tote und mehrere Erkrankte: Wie aus der Kreuzfahrt in die Antarktis ein medizinischer Notfall wurde, der die Weltgesundheitsorganisation beschäftigt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Reise begann als exklusive Expedition in die Antarktis. Nun liegt die „MV Hondius“ im Atlantik fest, und die Passagiere sind in ihren Kabinen isoliert.
Die Einzelheiten
Nach bisherigen Angaben werden sieben Erkrankungen mit dem Hantavirus in Verbindung gebracht. Drei Personen sind gestorben, ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden sowie ein deutscher Passagier. Ein weiterer Reisender aus Großbritannien liegt in Südafrika auf der Intensivstation.
Besonders heikel ist ein Verdacht der WHO. Normalerweise wird das Hantavirus von Nagetieren auf Menschen übertragen, etwa über Kot, Urin oder Speichel, die als Staub eingeatmet werden. In diesem Fall aber prüfen die Fachleute, ob es auf dem Schiff auch zu einer seltenen Übertragung von Mensch zu Mensch gekommen sein könnte.
Laut Epidemiologen der WHO ist eine Übertragung bei sehr engem Kontakt möglich, etwa zwischen Ehepartnern oder Menschen, die sich eine Kabine teilen. Für die breite Bevölkerung stuft die WHO das Risiko dennoch weiterhin als gering ein. Desinfektion auf den Kanaren vorgesehenDie Expedition der „Hondius“ hatte am 1.
Was Experten sagen
April im argentinischen Ushuaia begonnen. Die Route führte durch die Antarktis, nach Südgeorgien und weiter zur abgelegenen Insel Tristan da Cunha. Schon wenige Tage nach dem Start traten die ersten Symptome auf.
April erkrankte ein niederländischer Passagier, der fünf Tage später an Bord starb. Seine Ehefrau wurde ebenfalls krank und verstarb am 26. April, nachdem sie nach Johannesburg geflogen worden war.
Mai wurde der Tod eines deutschen Passagiers bekannt. Weitere Verdachtsfälle mit Fieber und Magen-Darm-Beschwerden sollen sich noch an Bord befinden. Die übrigen Reisenden sind in ihren Kabinen isoliert.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





