
Belästigung mit Smart Glasses: Wie Frauen zur viralen Zielscheibe werden
Bild vergrößern Foto: team.recherche / SWR Belästigung Eine Hamburgerin wurde heimlich im Bikini gefilmt, mit Smart Glasses. So hat sie sich erfolgreich gewehrt Ungefragt wird die 28-jährige Zeina Abou Taha von einem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bild vergrößern Foto: team. recherche / SWR Belästigung Eine Hamburgerin wurde heimlich im Bikini gefilmt, mit Smart Glasses. So hat sie sich erfolgreich gewehrt Ungefragt wird die 28-jährige Zeina Abou Taha von einem Mann gefilmt.
Das Video geht viral, in Kommentaren wird sie beleidigt. Kein Einzelfall, sondern Teil eines misogynen Social-Media-Trends. Von Tasnim Rödder und Melanie Schoepf 13.
Die Einzelheiten
02 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Ein Sommertag 2024 in Hamburg. Die 28-Jährige Zeina Abou Taha sitzt zusammen mit ihrer Freundin im Bikini in einem Park am Ufer der Alster.
Irgendwo läuft Musik aus einer Box, es ist so warm, dass mehrere Parkbesucher im Fluss schwimmen. Unvermittelt kommt ein Mann über die belebte Wiese auf die Hamburgerin zu und spricht sie an. »Sorry, ganz kurz, ich will euch beide nicht stören«, setzt er an.
Was Experten sagen
»Ich wollte nur sagen, dass du mir aufgefallen bist. « Dann stellt er sich vor und fragt Abou Taha, ob sie einen Freund habe. Die antwortet freundlich, dass sie vergeben sei.
Er fragt, ob sie einen besseren Freund haben wolle. Abou Taha lacht aus Höflichkeit. Kurz danach wünscht der Mann den beiden einen schönen Tag und verschwindet wieder zwischen den anderen Menschen, die sich an diesem Tag an der Alster sonnen.
Abou Taha vergisst die Begegnung schnell wieder – bis ihr Schwager ihr wenige Wochen später einen Link zu einem TikTok-Video schickt. Die Nachricht wird ihr Gefühl von Sicherheit und Freiheit im öffentlichen Raum für immer verändern, so erzählt sie es heute. Abou Taha sieht auf ihrem Handy, wie sie im Bikini am Alsterufer sitzt und angesprochen wird, ob sie einen Freund hat.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





