
Berlin: Ebola-Patient soll in der Charité behandelt werden
Seltene Virusvariante Ebola-Patient soll in Berliner Charité behandelt werden Die US-Behörden haben die Bundesregierung gebeten, bei der Behandlung eines in Uganda erkrankten Ebola-Patienten zu helfen. Washington...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Seltene Virusvariante Ebola-Patient soll in Berliner Charité behandelt werden Die US-Behörden haben die Bundesregierung gebeten, bei der Behandlung eines in Uganda erkrankten Ebola-Patienten zu helfen. Washington organisiert den Transport, dann soll der US-Bürger in Berlin behandelt werden. 22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Temperaturmessung an einem Krankenhaus in der Demokratischen Republik Kongo (Symbolbild) Foto: Jospin Mwisha / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Ein mit dem Ebolavirus infizierter US-Amerikaner soll in der Berliner Charité auf einer Sonderisolierstation versorgt werden.
Das teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Zunächst war unklar geblieben, in welchem Krankenhaus der Patient untersucht und behandelt werden soll. Die US-Regierung werde den Transport von Uganda nach Deutschland mit einem speziellen Flugzeug zum Transport hochinfektiöser Patienten organisieren und sicherstellen, heißt es nun vom Ministerium.
Der Weg vom Flughafen zur Charité solle dann mit einem Infektions-Rettungswagen zurückgelegt werden, der speziell für den Transport von Patienten mit hochansteckenden Infektionskrankheiten ausgestattet sei. Die US-Behörden hatten die Bundesregierung demnach um Hilfe bei der Behandlung gebeten, da die Flugzeit im Vergleich kürzer sei. Deutschland hat außerdem Erfahrung in der Behandlung von Ebola-Patienten, ebenso wie in der sicheren Durchführung medizinischer Evakuierungen von infizierten Patienten unter höchsten Sicherheits- und Isolationsstandards, schreibt das Ministerium.
Was Experten sagen
2014 seien hier drei Patienten mit bestätigter Ebola-Infektion behandelt worden. Isoliert vom restlichen KrankenhausbetriebFür andere Patientinnen und Patienten der Charité oder die Bevölkerung bestehe keinerlei Gefahr. »Der Patient wird vollständig isoliert auf der Sonderisolierstation aufgenommen und behandelt«, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.
»Die Station ist baulich und organisatorisch vom regulären Klinikbetrieb getrennt, sodass kein Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten entsteht. « Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte, habe die infizierte Person in der Demokratischen Republik Kongo gearbeitet und sei am Wochenende positiv getestet worden. US-Medien zufolge soll es sich bei um einen Arzt handeln.
Eine christliche Missionsorganisation teilte mit, dass sich ein US-amerikanischer Mediziner bei der Behandlung von Patienten in einem Krankenhaus im Kongo infiziert habe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





