
Berlin: TU-Hauptgebäude wegen erheblicher Baumängel gesperrt
Sperrung des Hauptgebäudes der TU Berlin »Diese Universität ist eine Bruchbude« Gefluteter Keller, bauliche Mängel: Die Technische Universität Berlin musste ihr Hauptgebäude schließen, sie schickt Studierende ins...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sperrung des Hauptgebäudes der TU Berlin »Diese Universität ist eine Bruchbude« Gefluteter Keller, bauliche Mängel: Die Technische Universität Berlin musste ihr Hauptgebäude schließen, sie schickt Studierende ins Homeoffice und überlegt, Zelte aufzustellen. Jetzt regt sich Protest. Von Lukas Hildebrand 18.
18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Mitglieder des Bündnisses »Campus Sanieren« vor dem geschlossenen Hauptgebäude der Technischen Universität (TU) Berlin Foto: Soeren Stache / dpa Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+.
Die Einzelheiten
Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wo sich normalerweise Studierende tummeln, fangen nun Behälter tropfendes Wasser ein. Seit bald zwei Wochen sind die Türen des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin (TU) an der Straße des 17.
Juni verschlossen, der Universitätsbetrieb dort ist eingestellt. Der Grund: erhebliche Mängel beim Brandschutz, bei Brandmeldeanlagen und der Notstromversorgung. Der Keller, in dem sich brandschutzrelevante Elektrik befindet, ist mit Wasser geflutet.
Zustände wie in der CoronapandemieRund 350 wöchentliche Lehrveranstaltungen seien laut der TU von der Schließung des Hauptgebäudes betroffen. Sie müssten in andere Gebäude verlegt werde oder digital stattfinden. Auch denke man darüber nach, Zelte für Studierende aufzustellen oder in Räumlichkeiten anderer Universitäten auszuweichen.
Was Experten sagen
Einer der Betroffenen ist Kevin Schneider, der eigentlich anders heißt. Seinen echten Namen möchte der 24-jährige Informatik-Student nicht nennen. In wenigen Wochen will er mit seiner Masterarbeit beginnen und hat Sorge vor Nachteilen, wenn er sich namentlich äußert.
Seit einer Woche sitzt Schneider im Homeoffice, seine Vorlesungen hat er remote am Bildschirm, »ein wenig wie während Corona«, sagt er. Die Schäden im Haus seien seit Jahren sichtbar gewesen: Keine der Herrentoiletten habe im Hauptgebäude auf den Stockwerken zwei bis acht funktioniert. Weil der Fahrstuhl oft defekt war, sei er meist zu spät zu Veranstaltungen gekommen.
»Diese Universität ist eine Bruchbude«, so der Student. Baustelle TUWie groß diese Schäden und wie lange sie schon sichtbar waren, dokumentiert ein Instagram-Account eines TU-Studierenden. In einem 2022 veröffentlichten Video sieht man Studierende mit Eimern gegen das Wasser in überschwemmten Fluren kämpfen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





