
Blachas Expedition Lhotse: Darum sind gute Wettervorhersagen so wichtig
Blachas Expedition Lhotse : Darum sind gute Wettervorhersagen so wichtig Von Anja Blacha 18.05.2026, 09:45Lesezeit: 26 Min. Nicht immer ist der Himmel blau: Beim Bergsteigen ist das passende Wetter oft entscheidend.Anja...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Blachas Expedition Lhotse : Darum sind gute Wettervorhersagen so wichtig Von Anja Blacha 18. 2026, 09:45Lesezeit: 26 Min. Nicht immer ist der Himmel blau: Beim Bergsteigen ist das passende Wetter oft entscheidend.
Anja BlachaHöhenbergsteigerin Anja Blacha berichtet für die F. von ihrer Expedition zum Lhotse. In der zwölften Tagebuch-Folge geht es um Stürme, Schnee, die Bedeutung des Luftdrucks und Vertrauen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Anja Blacha ist die erfolgreichste Höhenbergsteigerin Deutschlands. Die Fünfunddreißigjährige, geboren in Bielefeld, hat zwölf der 14 Achttausender erfolgreich ohne Flaschensauerstoff bestiegen. Zur Jahreswende 2019/2020 lief sie über gut 1300 Kilometer allein zum Südpol.
In diesen Tagen ist sie auf dem Weg zum Gipfel des Lhotse, dem der Aufstieg zum 14. Achttausender, der Shishapangma, folgen soll. Ihre Berichte werden an dieser Stelle regelmäßig aktualisiert.
Aufgezeichnet werden sie von Stephanie Geiger. Teil 12: Und nun zum WetterNeben der eigenen Konstitution ist das Wetter beim Höhenbergsteigen entscheidend für den erfolgreichen Aufstieg zum Gipfel. Es darf wegen der Lawinengefahr nicht zu viel Neuschnee haben und auch nicht zu viel Wind.
Was Experten sagen
Wie viel Wind tolerabel ist, hängt von der Höhe des Berges ab, der Routenexposition und ob man mit oder ohne Flaschensauerstoff unterwegs ist. Alison Hargreaves, eine britische Bergsteigerin, starb 1995 am K2 (8611 Meter). Sie hatte den Gipfel erreicht.
Beim Abstieg zog schlechtes Wetter auf. Es wird vermutet, dass der Sturm sie vom Berg gefegt hat. Dass Expeditionen sich Wetterprognosen geben lassen, begann in vollem Umfang erst in den Nullerjahren.
Der deutsche Höhenbergsteiger und Expeditionsveranstalter Ralf Dujmovits probierte das 1999 am Broad Peak (8051 Meter) aus. Mit dem Wetterbericht von Karl Gabl aus Innsbruck war seine Expedition die einzige erfolgreiche in dieser Saison. Heute geht fast niemand mehr ohne Wetterprognose.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





