
Blachas Expedition Lhotse: Das Wohlwollen der Götter für den Aufstieg
Blachas Expedition Lhotse : Das Wohlwollen der Götter für den Aufstieg Von Anja Blacha 30.04.2026, 12:40 Lesezeit: 13 Min. Bildbeschreibung ausklappen Wer nach oben will, muss früh aufbrechen: Bei Sonnenschein wird es...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Blachas Expedition Lhotse : Das Wohlwollen der Götter für den Aufstieg Von Anja Blacha 30. 2026, 12:40 Lesezeit: 13 Min. Bildbeschreibung ausklappen Wer nach oben will, muss früh aufbrechen: Bei Sonnenschein wird es in der Höhe schwer erträglich.
Anja Blacha Höhenbergsteigerin Anja Blacha berichtet für die F. von ihrer Expedition zum Lhotse. In der sechsten Folge ihres Tagebuchs erzählt sie von einer religiösen Zeremonie und schwer erträglicher Hitze.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Anja Blacha ist die erfolgreichste Höhenbergsteigerin Deutschlands. Die Fünfunddreißigjährige, geboren in Bielefeld, hat zwölf der 14 Achttausender erfolgreich ohne Flaschensauerstoff bestiegen. Zur Jahreswende 2019/2020 lief sie über gut 1300 Kilometer allein zum Südpol.
In diesen Tagen ist sie auf dem Weg zum Gipfel des Lhotse, dem der Aufstieg zum 14. Achttausender, der Shishapangma, folgen soll. Ihre Berichte werden an dieser Stelle regelmäßig aktualisiert.
Aufgezeichnet werden sie von Stephanie Geiger . Teil 6: Die Hilfe der Götter Wir hatten heute die Puja. Viele Sherpas würden vor dieser religiösen Zeremonie, die der Expedition Wohlergehen bringen soll, nicht aufsteigen.
Was Experten sagen
Es ist eigens ein buddhistischer Lama in unser Camp gekommen. Von sechs Uhr morgens an verzierten Sherpas einen Steinaltar mit Gebetsfahnen und goldenen Tüchern. Süßigkeiten, Gebäck und Obst wurden als Gaben ausgelegt.
Wir haben unsere Stiefel, Helme, Steigeisen und Pickel an den Altar gelegt und segnen lassen. Mit der Puja werden die Erlaubnis und das Wohlwollen der Götter erbeten, den Berg besteigen zu dürfen. Dahinter steht der Gedanke, dass wir Bergsteiger Gäste sind am Berg, von ihm geduldet werden, er zulässt, dass wir auf ihn steigen, auch wenn es nicht unser Terrain ist.
Als Darbietung werfen die Teilnehmer Reis in die Luft und bestreichen sich, um Glück zu ersuchen, gegenseitig das Gesicht mit Tsampa, dem für die Gegend typischen Gerstenmehl. Auch Halsbänder wurden uns umgelegt, die Glück bringen sollen. Manche trinken auch Raksi, den typischen Schnaps, oder Whisky, Rum oder Bier.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





