
Blessin vor dem Absprung?: Es wird düster über dem Millerntor
Blessin vor dem Absprung? : Es wird düster über dem Millerntor Von Frank Heike, Hamburg 17.05.2026, 13:23Lesezeit: 4 Min. „Haben es nicht verdient, besser als Achtzehnter zu sein“: Äußerungen von Kapitän Jackson Irvine...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Blessin vor dem Absprung? : Es wird düster über dem Millerntor Von Frank Heike, Hamburg 17. 2026, 13:23Lesezeit: 4 Min.
„Haben es nicht verdient, besser als Achtzehnter zu sein“: Äußerungen von Kapitän Jackson Irvine lassen vermuten, dass es Risse im Inneren gab. EPADie Niederlage gegen Wolfsburg wird für St. Pauli zum Spiegelbild der Saison.
Die Einzelheiten
Es bleibt der Eindruck haften, dass der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga vermeidbar gewesen wäre. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es gehört zur bewährten Tradition des FC St. Pauli, kurz nach Saisonende bei Brezeln und Franzbrötchen in einer Medienrunde Bilanz zu ziehen.
Präsident Oke Göttlich und Andreas Bornemann, dem Geschäftsleiter Sport, ist es ein Anliegen, noch einmal die richtigen Worte für das abgelaufene Jahr zu finden. Auch die jeweiligen Trainer haben immer auf dem Podium im kleinen Presseraum des FC gesessen. Bundesliga Liveticker Zweimal nun waren dies ausgelassene Treffen; zunächst als Aufsteiger, dann als „Drinbleiber“ mit guten Aussichten.
An diesem Montagvormittag aber werden die beiden Führungspersonen und Trainer Alexander Blessin als Teil eines Absteigers sprechen, und die entscheidende Frage wird sein: Muss man sich auf Abschiedsworte von Blessin einstellen, dessen Vertrag nicht ausläuft (über die Dauer der Arbeitspapiere schweigt St. Pauli grundsätzlich)? Am Samstag nach dem 1:3 gegen den VfL Wolfsburg gab es von beiden Seiten noch ausweichende Antworten mit der Bitte um Beachtung der schmerzlichen Situation.
Was Experten sagen
„Ich bin einfach leer“, sagte Blessin, „ich saß gerade bei meiner Frau auf der Tribüne und weiß gar nicht mehr, was sie gesagt hat. Aber für die Relegation hätte die Energie schon noch gereicht. “ Später bedankte er sich bei Bornemann und pries das Vertrauen, das er am Millerntor immer gespürt habe.
Saisonniederlage war so verdient, dass am Ende keiner mehr vom knappen Verpassen der Alles-oder-nichts-Spiele sprach. Wolfsburg war vorne und hinten besser, traf durch Konstantinos Koulierakis (37. Minute), ein Eigentor von Nikola Vasilj (64.
) und Dženan Pejčinović (80. ), und steuerte trotz des zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichs durch Abdoulie Ceesay in der 57. Minute kühl zum siebten Saisonsieg.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





