
Brandenburg: Viehdiebe stehlen erneut Rinder von Weide - dritter Fall
Dritter Fall innerhalb weniger Wochen Viehdiebe stehlen erneut Rinder von Weide in Brandenburg Im südlichen Brandenburg sind wieder Dutzende Rinder über Nacht verschwunden. Der Landesbauernpräsident vermutet: Es ist...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Dritter Fall innerhalb weniger Wochen Viehdiebe stehlen erneut Rinder von Weide in Brandenburg Im südlichen Brandenburg sind wieder Dutzende Rinder über Nacht verschwunden. Der Landesbauernpräsident vermutet: Es ist eine Bande am Werk, die die Tiere ins Ausland bringt. 22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Rinder auf einer Weide (Symbolbild) Foto: Bihlmayerfotografie / IMAGO Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen haben Viehdiebe Dutzende Rinder in Südbrandenburg gestohlen. Landesbauernpräsident Henrik Wendorff hält es für wahrscheinlich, dass die Tiere illegal im Ausland geschlachtet werden.
Die Einzelheiten
»Da muss man davon ausgehen, dass eine Truppe unterwegs ist, die das professionell macht. « Die Polizei wurde informiert, dass in dem kleinen Dorf Grano im Spree-Neiße-Kreis – nicht weit von der polnischen Grenze entfernt – Rinder von der Weide verschwunden seien. Der betroffene Landwirt sagte, es seien 31 Rinder gestohlen worden.
»Das ist ein absoluter Schock. Es waren richtig hochwertige Zuchttiere. « Die Tiere seien über Nacht mit einem Lkw abtransportiert worden.
Der wirtschaftliche Schaden liegt nach Angaben der Polizei im sechsstelligen Eurobereich. Nach einer ersten Spurensicherung übernahm die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen. Insgesamt rund 150 Rinder verschwundenErst vor einigen Tagen hatte die Polizei mitgeteilt, dass im Ort Raddusch im Kreis Oberspreewald-Lausitz 48 Rinder gestohlen worden waren.
Was Experten sagen
Im Elbe-Elster-Kreis waren im April sogar 70 Rinder verschwunden, dort wurde der Schaden mit rund 50. Der Präsident des Landesbauernverbands, Henrik Wendorff, sagte, eine legale Verwertung gestohlener Tiere innerhalb Deutschlands sei nahezu unmöglich. Denn jedes Rind trage eine Ohrmarke und sei in einer Datenbank erfasst.
»Ohne Registrierung ist eine legale Schlachtung nicht möglich. « Deshalb liege der Verdacht nahe, dass die Tiere ins Ausland gebracht werden, möglicherweise sogar außerhalb der Europäischen Union. Mehr zum Thema Kurioser Diebstahl in Brandenburg: Wie klaut man 70 Rinder, Herr Höhne?
Ein Interview von Kathrin Fromm Kurioses Delikt: Unbekannte stehlen 70 Rinder von der Weide Wertvolle Beute: Diebe stehlen Bullensperma im Wert von 30. 000 Euro Für einen solchen Diebstahl sei ein spezialisierter Lkw für den Tiertransport notwendig. »Wenn man es professionell macht, kriegt man die Tiere in einer Nacht auch verladen«, sagte der Verbandspräsident.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





