
Buckelwal aus der Ostsee: »Timmy« schwamm vor seinem Tod wohl in die falsche Richtung
Missglückte Rettungsaktion Am Sonntag riss der Kontakt ab, vier Tage später trieb der Wal tot vor Anholt Er sollte zurück in den Atlantik schwimmen, doch kam nie dort an. Was Senderdaten und der Fundort vor einer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Missglückte Rettungsaktion Am Sonntag riss der Kontakt ab, vier Tage später trieb der Wal tot vor Anholt Er sollte zurück in den Atlantik schwimmen, doch kam nie dort an. Was Senderdaten und der Fundort vor einer dänischen Insel über die letzten Stunden des Wals aus der Ostsee verraten. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Buckelwal vor Anholt: Der Tracker lässt keine Zweifel zu Foto: Marcus Golejewski / dpa Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Die Einzelheiten
aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Am Samstagnachmittag gab es keine Zweifel mehr: Bei dem Walkadaver vor der dänischen Insel Anholt handelt es sich um die Überreste des Tiers, das zuvor mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet war. Die Geschichte vom Wal, der auch »Timmy« oder »Hope« genannt wurde, hat damit ein trauriges Ende genommen.
Am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass ein Walkadaver etwa 75 Meter vor Anholt treibt, im Kattegat, dem Übergang von Ost- und Nordsee. Sofort begannen die Spekulationen, ob es sich um den Buckelwal aus der Ostsee handeln könnte. Das Tier war seit Ende März mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet, zuletzt vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht.
Was Experten sagen
Nach etlichen gescheiterten Rettungsversuchen hatte eine private Initiative es in einem Lastkahn in die Nordsee geschleppt und vor der Nordspitze Dänemarks unter unklaren Umständen ausgesetzt. Sein Verbleib war seither unklar. Bild vergrößern Buckelwal in der Wismarbucht Ende März: Erste Indizien, dass deren Aktion schiefgegangen war, gab es früh.
Foto: Daniel Müller / Greenpeace Germany / dpa Sender verriet Identität des WalsNun brachte ausgerechnet der Sender Gewissheit, der eigentlich dazu dienen sollte, die Position des Tier in der Wildnis zu beobachten, aber nie richtig funktioniert hatte. Anne Herrschaft, eine Tierärztin der privaten Walinitiative, entdeckte das Gerät gemeinsam mit zwei dänischen Tauchern an dem Kadaver vor Anholt. Nach Angaben der Walinitiative stimmt die Seriennummer mit der des Senders von »Timmy« überein.
Noch am Freitag hatte es geheißen, der tote Wal vor Anholt trage keinen Sender. Er habe die Hoffnung vieler Menschen geteilt, »dass es gelingen würde, den Wal wieder in die Freiheit zu entlassen«, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Till Backhaus von der SPD, der die Aktion der privaten Initiative geduldet hatte. Mehrfach war er beim Wal, als dieser noch vor der Insel Poel lag.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





